Mo, 18. Juni 2018

Gesundheit im Gepäck

20.05.2011 16:59

In den Koffer rein: Das Wichtigste für Vielreisende

Natürlich will im Urlaub niemand an Beschwerden und Erkrankungen denken! Das entpuppt sich allerdings oft als Fehler: Wenn in der "schönsten Zeit des Jahres" dann doch etwas passiert oder Schmerzen auftreten, haben genau jene allzu sorglosen Menschen plötzlich die größten Probleme. Schließlich ist nicht auf jeder abgelegenen Insel sofort ein Arzt oder gar ein Krankenhaus zu erreichen.

Deshalb sollten sich Urlauber schon vorher, also bei der Planung der Reise, Gedanken machen, wie es mit der medizinischen Versorgung vor Ort aussieht und welche Arzneien unbedingt einen Platz im Gepäck finden müssen. Vor allem wer mit noch eher kleinen Kindern unterwegs ist, sollte sich ein Reiseziel aussuchen, von dem man im Notfall relativ schnell zu einem Krankenhaus gelangen kann. Schließlich wachsen sich manche – für Erwachsene völlige banale gesundheitliche Störungen – bei Sprösslingen mitunter zu ernsten, ja sogar lebensbedrohlichen Krankheiten aus, wie etwa Durchfall.

Vorab Informationen einholen sollte man auch, ob Impfungen für das Reiseziel vorgeschrieben oder empfohlen werden. Besprich mit deinem Arzt, ob du auch eine Malariaprophylaxe in den Koffer packen solltest. Medikamente gegen Fieber, Schmerzen, Durchfall, Erbrechen (Elektrolytersatz vor allem für Kinder!), Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandszeug sowie Insektenschutzmittel gehören ebenfalls in das Gepäck.

UV-Schutz nicht vergessen
Einen besonderen Stellenwert bei den Urlaubsvorbereitungen muss der Schutz gegen die Sonne haben! Vor allem, wenn man mit Kindern verreist, sollte man sich vor Abflug schlau machen, in welcher Intensität die Sonne am Reiseziel scheint. Zu Mittag (11 bis 15 Uhr) ist es ohnehin empfehlenswert, gar nicht in die Sonne zu gehen! "Die beste Vorsorge im Kampf gegen den Hautkrebs ist die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung – das bedeutet Schutz durch Sonnencremen, Kleidung und Schatten", erklärte dazu Univ. Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für allgemeine Dermatologie an der Medizinischen Universität Wien, jüngst auf einer Pressekonferenz. "Der wesentlichste Grund für den Anstieg der Hautkrebsfälle in Österreich ist die ungeschützte UV-Bestrahlung."

Pack deshalb für den Strandurlaub spezielle Kleidungsstücke ein, welche UV-Strahlen abschirmen. Diese sollten aber unbedingt mit ÖNORM EN 13758-1 gekennzeichnet sein.

Vergiss niemals die Kopfbedeckung! Für die Sprösslinge am besten zusätzlich mit Nackenschutz. Bei Sonnenbrillen – auch für Kinder – sollte nicht nur der modische Aspekt im Vordergrund stehen, sondern die Funktion. Auch hier gibt es eine ÖNORM (EN 1836), welche gute Qualität anzeigt. Selbst wenn es bewölkt ist, oder man sich vermehrt im Schatten aufhält an den Sonnenschutz denken! Die Strahlen haben nämlich immer noch die Hälfte ihrer ursprünglichen Kraft. Übrigens: Im und am Wasser oder auf Sand erhöht sich die Intensität ebenso wie auf den Bergen um fast das Doppelte.

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