14.02.2022 14:58 |

Drei Personen in Haft

Britischer Fiskus beschlagnahmte erstmals NFT

Bei Ermittlungen wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs haben britische Finanzbehörden erstmals Non-Fungible Token (NFT) beschlagnahmt. Neben diesen Echtheitsnachweisen, mit denen digitale Objekte als Original gekennzeichnet und zu Sammlerobjekten gemacht werden können, seien Kryptowährungen im Wert von umgerechnet knapp 6000 Euro sichergestellt worden, teilte Nick Sharp, Vize-Direktor Wirtschaftskriminalität bei Her Majesty‘s Revenue & Customs (HMRC) am Montag mit.

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Der Wert der NFT wurde der Behörde zufolge noch nicht ermittelt. Sky News berichtete, dass die HMRC nicht die Kontrolle über die NFTs übernommen hat, sondern eine gerichtliche Verfügung nutzt, um deren Verkauf zu verhindern.

„Wir passen uns kontinuierlich an neue Technologien an und halten Schritt mit den Versuchen der Kriminellen und Steuerhinterziehern, ihren Besitz zu verbergen“, fügte Sharp hinzu. Die Beschlagnahmung „dient als Warnung für alle, die glauben, sie könnten Krypto-Vermögenswerte nutzen, um Geld vor der HMRC zu verstecken“.

Im aktuellen Fall beläuft sich der Schaden für den Fiskus den Angaben zufolge auf umgerechnet knapp 1,7 Millionen Euro. Im Rahmen der Ermittlungen seien drei Personen verhaftet worden. Sie sollen unter anderem gefälschte Adressen, Prepaid-Telefone, VPNs und gestohlene Identitäten genutzt haben, um ihre Aktivitäten vor dem HMRC zu verbergen.

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