28.01.2022 13:30 |

Auch ohne Booster

Flandern fordert freie Einreise für Jugendliche

Der belgische Landesteil Flandern fordert von Österreich die freie Einreise für jene Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren, die noch keine dritte Impfdosis erhalten haben. „Die Unter-18-Jährigen an der Grenze zu blockieren, weil sie noch keinen Booster erhalten haben, ist, wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen“, so Regierungschef Jan Jambon. Eine ähnliche Forderung stellte er auch an Italien.

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Die Einreiseeinschränkungen für diese Jugendlichen könnten „zu absurden Situationen führen“. „Die Unter-18-Jährigen an der Grenze zu blockieren, weil sie noch keinen Booster erhalten haben, ist, wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen - zumal jetzt, wo die Variante Omikron dominant ist“, betonte der Politiker.

Im Fokus seiner Kritik stand offenbar der Umstand, dass sowohl in Österreich, als auch in Italien die Gültigkeit der letzten Impfung mit 1. Februar 2022 von neun auf sechs Monate verkürzt wird. Dadurch verlieren viele Menschen ohne Booster ihren Geimpften-Status und dürfen Einrichtungen mit 2G-Pflicht nicht mehr besuchen.

PCR-Test oder Quarantäne
Was die Einreise betrifft, so müssen in Österreich alle Geimpften, die noch keinen dritten Stich erhalten haben, einen negativen PCR-Test vorlegen, um nicht in Quarantäne zu müssen. Wird der Test erst nach der Einreise durchgeführt, muss sich die betreffende Person bis zum Vorliegen des Ergebnisses absondern. Für Kinder unter zwölf Jahren, die mit Erwachsenen reisen, gilt die Verpflichtung zum Vorlegen eines Tests nicht.

Im Fall Italiens stehen sowohl Belgien als auch Österreich auf der sogenannten „Liste C“, was bedeutet, dass für die freie Einreise die Vorlage eines „Grünen Passes“ über Impfung bzw. Genesung sowie zusätzlich eines PCR- oder Antigen-Tests notwendig ist. Diese Verpflichtung gilt bereits ab dem Alter von sechs Jahren.

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