28.01.2022 11:45 |

„Netz wird dichter“

Steiermark: Freitesten auch in Arzt-Ordinationen

In der Steiermark wird das Netz an PCR-Testmöglichkeiten weiter ausgebaut: Zum einen soll das Testangebot in Arzt-Ordinationen verstärkt werden, zum anderen sind dort nun auch Freitestungen aus der Quarantäne möglich - falls man völlig symptomfrei ist. Die Infrastruktur soll in der Steiermark rasch aufgebaut werden.

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„Bitte melden Sie Ihre Ordination als PRC-Test-Ordination an, denn die Steiermark braucht dringend verstärkte PCR-Test-Kapazitäten.“ So endet das Schreiben von Michael Adomeit, Obmann der Wissenschaftlichen Akademie für Vorsorgemedizin, an steirische Kassenärzte (Wahlärzte können derzeit nicht mitmachen, es fehlt die rechtliche Basis dafür).

„Die Planungen für die Logistik sind abgeschlossen, das Info-Schreiben an Ärzte ist verschickt. Diese können sich nun bei Laboren melden“, erzählt Adomeit im Gespräch mit der „Krone“. Auch er selbst ist mit seiner Praxis in Birkfeld an Bord, am Montag erfolgt der Start.

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Ich erwarte mir eine deutliche Verbesserung und Steigerung des Testangebots.

Michael Adomeit

Auch Freitesten möglich
Bisher testen laut Ärztekammer bereits 270 steirische Kassenärzte. Das Angebot soll nun deutlich ausgebaut werden. Es ist vor allem im ländlichen Raum wertvoll, wo die nächste Teststraße oder Apotheke oft weit entfernt ist. Nutzen können es etwa Personen, die ein negatives Zertifikat für den grünen Pass benötigen - aber nun auch auch positive Getestete ohne Krankheitssymptome, die sich aus der Absonderung freitesten lassen wollen.

Es gibt keine zentrale Anmeldeplattform, den Termin vereinbart man mit dem Haus- oder Facharzt. Dieser erhält die Testkits aus dem Partnerlabor und 25 Euro pro durchgeführten Test. Das Labor holt die Proben ab und informiert die Getesteten per SMS oder E-Mail über das Resultat. Positive Ergebnisse werden in das Epidemiologische Meldesystem (EMS) eingegeben, auch der QR-Code für den grünen Pass wird generiert.

„Ich erwarte mir deutliche Verbesserung“
Adomeit ist zuversichtlich, dass sich viele Mediziner melden wird. „Ich erwarte mir eine deutliche Verbesserung und Steigerung des Testangebots.“ Das wird aber nicht von heute auf morgen gehen, in „ein bis zwei Wochen“ soll es aber bereits ein beachtliches Angebot geben, hofft Adomeit. 

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