19.01.2022 10:34 |

234 Millionen Euro

Unter Strom: „Rote Blitze“ rollen in neue Ära

Die Graz-Köflacher-Bahn (GKB) setzt auf Strom: Ab Dezember 2025 soll die Bahn zwischen Graz und Eibiswald bzw. Köflach durchgehend elektrisch fahren. In der Landesregierungssitzung am Donnerstag wird eine Absichtserklärung über die Finanzierung geschlossen. „Damit bringen wir die Weststeiermark auf elektrifizierte Schiene“, betont Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

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In vier Jahren soll es also so weit sein: Auf den S-Bahn-Strecken der Weststeiermark startet das E-Zeitalter. Ab Dezember 2025 fährt die S-Bahn elektrifiziert. Und das mit neuen Zügen und wesentlich größerem Angebot. Die steiermärkische Landesregierung steht kurz davor, eine Absichtserklärung zur Bereitstellung der finanziellen Mittel für die verbesserten S-Bahn-Fahrpläne und die neue Elektro-Ära zu beschließen. Demnach sollen zwischen den Jahren 2025 und 2033 insgesamt 234 Millionen Euro beisteuern werden.

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Mit den neuen ‚Roten Blitzen‘ gehen wir unseren Weg der steirischen Innovation konsequent weiter.

LH Hermann Schützenhöfer

Fahrplan wird ausgeweitet
Ab Dezember 2025 startet parallel mit der Koralmbahn die Verdichtung der S 6. Zwischen Graz - Wettmannstätten - Wies wird der Fahrplan im Takt ausgeweitet. Abends, samstags und sonntags gilt dann durchgehend ein Stundentakt. Von Wettmannstätten nach Graz gibt es Montag bis Freitag zusätzlich einen Halbstundentakt (5 Uhr bis 09 Uhr und 14 Uhr bis 19 Uhr).

Zehn Minuten schneller von Köflach nach Graz
Ab Dezember 2028 folgt dann die Inbetriebnahme von S 7/S 61/S 71 im E-Betrieb: Die S 7 wird um zehn Minuten schneller von Köflach in Graz sein und es soll unter der Woche eine Halbstunden-Taktung (5 Uhr bis 09 Uhr und 14 Uhr bis 19 Uhr) geben. Mit der S 61 kommt von Lieboch nach Graz (zu den starken Zeiten) alle 15 Minuten ein Zug auf Schiene und die neue Linie S 71 vom neuen Nahverkehrsknoten Seiersberg nach Graz-Hauptbahnhof bietet zusätzliche Verdichtungen vor allem im stadtnahen bzw. auf Grazer Stadtgebiet an. 

Durch die Zusatzbestellung geht das Land von einem Fahrgastzuwachs ab 2025 von rund 7.000 zusätzlichen Passagieren pro Werktag  aus, das entspricht einem Plus von 110 Prozent. Ab 2028 rechnen die Verantwortlichen dann noch mit zusätzlich 4.000 Fahrgästen pro Werktag (plus 90 Prozent). In den 234 Millionen Euro, die das Land beisteuert, sind sämtliche (anteilige) Kosten der Fahrplanbestellungen, aber auch Kosten für die neue Generation elektrischer Fahrzeuge beinhaltet, erklärt Landesverkehrsreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang.

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