Geschenk bei Davis Cup

Djokovic freut sich auf „Date“ mit Benjamin Raich

Tennis
26.11.2021 22:26

Bestens gelaunt hat sich Novak Djokovic nach seinem Sieg über Dennis Novak beim Davis Cup in Innsbruck gezeigt. Der Weltranglisten-Erste hat sich als leidenschaftlicher Skiläufer auch sehr über gleich zwei Geschenke gefreut. Der 20-fache Major-Sieger erhielt eigens für ihn gefertigte Alpinski und zudem schenkte ihm die Tirol-Werbung einen einwöchigen Aufenthalt für ihn und seine Familie sowie eine Ausfahrt mit Olympiasieger Benjamin Raich.

„Ich habe dieses wundervolles Geschenk bekommen, Herwig Straka bringt sie gerade“, meinte Djokovic bei der Zoom-Pressekonferenz zur APA - Austria Presse Agentur. „Ich möchte SPURart für diese für mich gemachten Ski bedanken mit dem Logo. Ich bin wirklich beeindruckt“, sagte der 34-jährige Serbe, der danach kaum noch zu stoppen war, um über seine Ski-Leidenschaft zu reden. „Ich liebe Skifahren seit ich sehr jung war. Mein Vater, mein Onkel, meine Tante waren alle professionelle Rennläufer. Ich habe viel Zeit in den Bergen verbracht in Serbien“, erinnerte sich Djokovic. „Tief in meinem Herzen ist Skifahren wahrscheinlich neben Tennis immer noch mein Nummer-1-Sport. Ich liebe das Gefühl in den Bergen, ich bin geehrt, dass auf den Ski auch ein Tennis-Symbol drauf ist, das Design ist fantastisch.“

(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

„Werde ich definitiv nicht verpassen“
Und er bedankte sich auch für den Aufenthalt in Tirol samt Ausflug mit Raich. Djokovic, der in seiner Karriere allein an Preisgeld mittlerweile rund 155 Mio. US-Dollar verdient hat, freute sich ganz offensichtlich darüber. „Ich habe einen Gutschein bekommen, dass ich nach Österreich zurückkomme und mit Benjamin Raich, einem Olympiasieger, fahren kann. Das ist etwas, dass ich definitiv nicht verpassen werde. Ich habe gestern ein bisschen mit ihm gesprochen und wir haben das ausgemacht, hoffentlich, wenn ich in der Nähe bin.“

Djokovic sprach in der Folge auch über das geänderte Davis-Cup-Format und sprach sich für einen guten Mix aus dem alten und dem neuen Modus aus. „Ich war für eine Änderung, aber ich mochte nicht das Format mit nur einem Gastgeberland für 18 Nationen. Ich mag es, dass es jetzt drei verschiedene Länder gibt. Warum nicht mehr? Warum nicht sechs verschiedene Länder als Gastgeber pro Gruppe?“, wünschte sich der Serbe. Viele Länder hätten die Chance verloren, Davis Cup vor eigenem Publikum zu spielen. „Man braucht den Davis Cup zur Entwicklung des eigenen nationalen Tennis.“ Das Final Four oder die Viertelfinali an einer Location, dagegen habe er nichts einzuwenden.

Gerüchte, wonach der Davis Cup nun nach Abu Dhabi wechseln könnte, habe auch er schon gehört, aber: „Die Frage ist, folgt man dem Geld oder der Tradition oder findet man eine Balance zwischen diesen beiden? Ich bin da dazwischen. Man muss die Geschichte respektieren und an den Dingen festhalten, die den Bewerb wiedererkennbar machen.“

(Bild: GEPA pictures)

Einmal mehr brach er eine Lanze für die Teambewerbe, auch den ATP Cup, aber noch mehr Davis Cup. „Als Einzelsportler vermisse ich Teambewerbe. Ich bin immer sehr motiviert und inspiriert, für mein Land zu spielen. Ich versuche immer zu spielen, weil ich mein Land liebe und gerne für diese Farben spiele.“

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(Bild: KMM)



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