Bundesheer-Spiel

Rechtes Emblem am Helm: Disziplinarverfahren

Gegen jenen Soldaten, der in einem für den Nationalfeiertag konzipierten Mitmach-(Gewinn-)Spiel ein der rechten Szene zugeordnetes Raben-Emblem am Helm trug, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, am Mittwoch via Twitter mit. Das Tragen von zivilen Abzeichen auf der Uniform ist verboten, betonte er.

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Bauer zufolge befinde sich der Soldat bis Ende der Woche im Ausland. Nach seiner Rückkehr werde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet und er werde zum Vorfall befragt.

Rechtes Abzeichen in Bundesheer-Spiel
Da der Nationalfeiertag Corona-bedingt heuer wieder hauptsächlich nur digital gestaltet werden konnte, hatte sich das Heer die Mühe gemacht, fünf Spiele zu konzipieren, in denen Nutzer in die Rolle von Soldaten schlüpfen können.

Beim Video „Verteidige dein Land mit der Infanterie“ war ein Soldat von hinten zu sehen, auf dessen Helm ein „Rabenbanner“ zu erkennen war - ein nordisches Symbol, das gerne von Rechtsextremen verwendet wird. Das Spiel war daraufhin vom Netz genommen worden.

Zivile Abzeichen verboten
Bauer hatte bereits tags zuvor erklärt, dass das Symbol zwar nicht gegen das Abzeichengesetz verstoße, aber umstritten sei. Ohnehin sei es Soldaten nicht erlaubt, zivile Abzeichen auf ihrer Uniform zu tragen. Alleine schon deshalb werde eine Untersuchung eingeleitet.

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