23.10.2021 13:00 |

„Auszeit“?

Die Erzdiözese will Salzburger Pfarrer loswerden

Er ist Priester, Museumsgründer – und liegt im Streit mit seinem Arbeitgeber. Die Erzdiözese Salzburg hat Pfarrer Heinrich Wagner eine „Auszeit“ nahegelegt. Der Geistliche selbst denkt allerdings nicht daran und intensiviert lieber die Planungen für eine große Krippenausstellung in seinem „Bibelwelt“-Museum . . .
Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

„Ich bin keiner, der von seinem Vorgesetzten einen Befehl bekommt, und dann blind gehorsam ist.“ Pfarrer Heinrich Wagner aus der Elisabeth-Vorstadt scheut die Konfrontation nicht. Seit geraumer Zeit liegt er im Streit mit der Erzdiözese. „Schon vor einem Jahr wurde mir gesagt, dass ich eine Auszeit brauche – einen konkreten Grund dafür nannte mir niemand“, sagt der Geistliche.

Offenbar geht es um „disziplinäre Probleme“. Seitens der Erzdiözese kommentiert man die Vorgänge nur knapp: Noch suche man gemeinsam nach einer Lösung, heißt es auf „Krone“-Anfrage. Scheitern die Gespräche, könnte es zu einer offiziellen Versetzung oder Abberufung kommen. Im Raum stand offenbar auch Wagner für ein Jahr in das österreichische Hospiz in Jerusalem zu schicken.

Heinrich Wagner ist Gründer des Museums Bibelwelt – bekannt für das riesige Ohr an der Fassade der Kirche in der Elisabeth-Vorstadt.

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?