19.10.2021 13:00 |

Sanierung Luegbrücke

„Lueg-Fakes“ ärgern Gurgiser: „Tunnel kommt nie!“

Ein Tunnel vom Sattelberg bis zum Brenner als Lösung für alle Verkehrsprobleme im Wipptal: Für Anti-Transitkämpfer Fritz Gurgiser ein reines Hirngespinst von Politikern, die echten Lösungen im Weg stehen. Gurgiser pocht auf die Einhaltung bereits getroffener Vereinbarungen, die da lauten: „Zügige Umsetzung von Maßnahmen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.“

Tunnel oder Brücke? Diese Frage ist seit dem Bergmeister-Gutachten längst entschieden. „LHStv. Josef Geisler, Ex-LR Zoller-Frischauf, LA Florian Riedl, BM Karl Mühlsteiger und BM Alfons Rastner hatten mit der Asfinag vereinbart, das Ergebnis des gemeinsam ausgesuchten Gutachters Konrad Bergmeister zu akzeptieren und in Folge die Sanierung rasch zu ermöglichen“, erinnert Gurgiser an die Anfänge der „Lueg-Saga“.

Transitforum sieht „Ablenkungspolitik“
„Verträge sind einzuhalten – pacta sunt servanda. Wenn das nicht mehr gilt, herrscht Anarchie. Sich nun von abtretenden Bürgermeistern in die Tunnelfalle locken zu lassen, Vereinbarungen nicht mehr einhalten zu wollen und der lärmgeplagten Bevölkerung etwas vorzugaukeln, was selbst von der Landesregierung über Jahre verschenkt wurde (zuerst die Brennerautobahn AG und dann die Eingliederung der Alpenstraßen AG in die Asfinag), ist eine völlig unglaubwürdige Ablenkungspolitik auf dem Rücken genau der Bevölkerung, die man nun angeblich vor der Gemeinderatswahl wieder schützen will.“

Bezeichnenderweise hätten sich die Planungsverbandsobmänner Alfons Rastner und Hermann Steixner in einem Gespräch am 23. Juli in Schönberg schon klar vom Lueg-Tunnel verabschiedet: „Der kommt sowieso nicht!“

Anrainerschutz sofort möglich
„Mein Appell lautet daher: Schluss mit den ,ÖVP-Lueg-Fakes’, hin zu Fakten und ,pacta sunt servanda’. Brückenneubau samt allen Verbesserungen - von der Verkehrssicherheit durch einen normalen Pannenstreifen, wie er heute üblich ist, den umfassenden Steinschlagschutz für den gesamten Grieser Talboden sowie eine Reihe von Lärmschutzverbesserungen an der A13.“

LA Riedl: „Wipptal kein Spielball“
ÖVP-Verkehrssprecher Florian Riedl forciert ein Verkehrsentlastungskonzept für das gesamte Wipptal und verweist auf einen entsprechenden Landtagsbeschluss. Ihn ärgere in der Verkehrsdiskussion die Haltung der Opposition, die bei jeder Gelegenheit versuche, politisches Kleingeld zu wechseln und einen Keil in die Regierung zu treiben. „Das Wipptal ist kein politischer Spielball!“, betont VP-LA Riedl.

Von
Philipp Neuner
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