Auswärts mehr Punkte

Austrias Remis-Serie: (K)ein Heimkomplex

Die Wiener Austria ist in der Generali-Arena seit elf Spielen ungeschlagen, holte diese Saison jedoch auswärts mehr Punkte als in Favoriten. Trainer Manfred Schmid: „Keiner der Jungs beginnt deswegen zu zittern.“

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Daheim in der Liga zuletzt am 21. März verloren (3:5 gegen Wolfsberg), seit damals in der Generali-Arena ungeschlagen (vier Siege, sieben Unentschieden) - aber damit kann bei der Austria niemand so richtig glücklich sein.

Denn die vielen Unentschieden (fünf alleine in dieser Saison!) bringen nichts, zwei Siege und drei Niederlagen zum Beispiel hätten mehr Punkte eingebracht. Skurril, aber Folge der Drei-Punkte-Regel.

Und daher hat die Austria in dieser Saison auswärts trotz dreier Niederlagen mehr Punkte eingefahren als daheim, verantwortlich dafür die Siege beim LASK (2:0) und in Hartberg (4:3) sowie das Unentschieden bei Sturm (2:2).

Hat Violett einen „Heimkomplex“, Herr Schmid? „Nein“, so der Trainer, „wir müssen aber aufpassen, dass es keiner wird. Derzeit habe ich noch nicht das Gefühl, dass die Jungs deswegen unsicher sind oder zu zittern beginnen. Sie versuchen alles, machen alles. Man weiß, was Austria Wien bedeutet, welche Spielkultur man von diesem Verein erwartet. Aber das kann ich von dieser jungen Mannschaft noch nicht erwarten.“

Weiter Weg der Jugend
Den Weg der Jugend wird Schmid fortsetzen: „In den letzten Jahren hieß es bei der Austria immer, dass nichts aus dem Nachwuchs kommt. Man sieht aber jetzt, dass Potenzial hier ist, wobei man natürlich immer abwarten muss, wie sich die Jungs entwickeln. Sie dürfen bei mir Fehler machen, das Wichtigste ist, dass sie alles abrufen. Und dieses Gefühl habe ich bei allen.“

Nächste Chance auf den ersten Heim-Dreier: schon am Samstag gegen Ried.

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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