Dynatrace stockt auf

Software-„Sanitäter“ aus Linz auf dem Vormarsch

Dynatrace gibt in Sachen Wachstum nun so richtig Gas! Der Software-Spezialist aus Oberösterreich, der erst vor zwei Jahren die Entwicklungszentrale unweit des Posthofs in Linz bezogen hat, setzt nun auch in Wien Ausrufezeichen. Eine Übersiedelung auf eine größere Fläche ist geplant, dazu soll das Team von derzeit etwa 80 Mitarbeitern in den nächsten Jahren auf rund 400 wachsen.

Ein Restaurant im Erdgeschoß, dazu ein Café im vierten Stock mit eigenem Barista - das sind nur zwei der Details, auf die Dynatrace bei der Einrichtung der Entwicklungszentrale in Linz Wert gelegt hat. Nun reicht das aber dem von Bernd Greifeneder gegründeten Software-Hersteller nicht mehr. „Wir brauchen einen zweiten attraktiven Standort als Magnet für internationale Fachkräfte“, sagt der Technik-Chef der Firma.

Zitat Icon

Ich finde es wichtig zu zeigen, dass man nicht nur in den USA gute Software schreiben kann. Wir machen das Leben ein klein wenig besser.

Bernd Greifeneder, Technik-Chef Dynatrace

In Linz, wo die Geschichte von Dynatrace im Jahr 2005 begonnen hat, sind mittlerweile 520 Mitarbeiter tätig. Nun wird Wien ausgebaut: Von derzeit 80 Beschäftigten will man hier auf rund 400 wachsen. Der Platz dafür wird derzeit geschaffen: Unter der Leitung von Florian Dorfbauer aus Perg folgt im Frühjahr dann die Übersiedelung in den Icon-Vienna-Turm 17.

Datenmenge wächst alle zwei Jahre um mehr als das Doppelte
Rund 300 neue Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung braucht Dynatrace pro Jahr. Treiber: die stark steigende Zahl an Daten. „Ob beim Online-Shopping oder in sozialen Netzwerken - jeder von uns produziert ständig Daten. Die produzierte Menge wird sich alle zwei Jahre mehr als verdoppeln“, so Greifeneder.

Dynatrace erkennt vollautomatisch Probleme und Sicherheitslücken in digitalen Systemen und verarztet sie sofort. Der digitale „Sanitäter“ ist Weltmarktführer, zählt auch H&M zu seinen Kunden.

Von
Barbara Kneidinger
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Samstag, 04. Dezember 2021
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