26.09.2021 12:11 |

Marktprognose zeigt:

Software-Hersteller wollen Abo-Modelle forcieren

Adobe, Microsoft und Antivirus-Spezialisten haben es vorgemacht: Software wie Office-, und Kreativpakete oder IT-Sicherheitslösungen werden immer öfter als Abo gegen Jahres- oder Monatsgebühr vertrieben. Dem Kunden gehört die Software nicht, der Hersteller erhält kontinuierliche Einnahmen. Dieses nicht von allen Computernutzern befürwortete Vertriebsmodell könnte sich in den kommenden Jahren durchsetzen.

Das berichtet das IT-Magazin „VentureBeat“ unter Berufung auf eine Umfrage des Markforschers Revenera. Sie ergab, dass bis 2023 mit 53 Prozent mehr als die Hälfte der befragten Software-Unternehmen beim Vertrieb ihrer Computerprogramme auf ein Abo-Modell setzen wollen.

Begründet wird der Wunsch nach einem Abo-Vertrieb mit der Hoffnung auf kontinuierliche Einnahmen. Vielerorts hofft man auch, auf diese Weise die Zielgruppe erweitern zu können. Hier sollen befristet kostenlose Testversionen helfen: Zuerst wird dem Nutzer der Funktionsumfang eines Programms schmackhaft gemacht, dann erst wird er zur Kasse gebeten.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist entscheidend
Größte Herausforderung beim Umstieg auf ein Abo-Modell ist nach Ansicht der befragten Unternehmen, ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis zu finden. Nur ein Drittel der Befragten gab an, hier schon das Optimum gefunden zu haben. Bei Unternehmen, die stark auf das Sammeln von Nutzungsdaten setzen, sind zwei Drittel der Meinung, das optimale Preis-Leistungsverhältnis zu bieten.

Revenera führte seine Umfrage, welche die Entwicklungen am Software-Markt analysiert, von April bis Juni 2021 durch. Es wurden insgesamt 374 Experten aus der Software-Industrie um Prognosen zur Marktentwicklung gebeten, die Befragten gehörten zu je einem Drittel dem Top- oder mittlerem Management von Software-Unternehmen an, ein weiteres Drittel der Befragten setzte sich aus Beratern und Software-Zulieferern zusammen.

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