Geht es nach seinem Konstrukteur Stefan Klein, bewegen wir uns in Zukunft mithilfe des „AirCar“ fahrend und fliegend von A nach B. Wie das aussieht, demonstrierte der Gründer des slowakischen Unternehmens Klein Vision jetzt mit einem 35-minütigen Flug vom Flughafen Nitra nach Bratislava inklusive anschließender Spritztour in die Innenstadt der slowakischen Hauptstadt. Klein selbst sprach danach von einem wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum finalen Serienprodukt.
Einer Mitteilung des Unternehmens zufolge war das „AirCar“ am Montagmorgen um 6.05 Uhr erfolgreich in Bratislava gelandet. Nach der Landung verwandelte sich das Flugzeug per Knopfdruck in weniger als drei Minuten in einen Sportwagen und wurde von seinem Erfinder in die Innenstadt von Bratislava gefahren. Die typische Reisezeit sei dabei halbiert worden, hieß es.
„Science-Fiction zur Realität gemacht“
„Mit diesem Flug beginnt eine neue Ära der dualen Transportfahrzeuge. Er eröffnet eine neue Kategorie von Transportmitteln und gibt dem Individuum die Freiheit zurück, die ursprünglich dem Auto zugeschrieben wurde“, sagte Klein nach dem Verlassen des „AirCar2-Cockpits in Bratislava. Das “AirCar„ sei nicht mehr eine Machbarkeitsstudie, ergänzte Mitgründer Anton Zajac, sondern fliege in einer Höhe von 8200 Fuß (circa 2500 Meter) mit einer Geschwindigkeit von 100 Knoten (rund 185 km/h) und habe damit “Science-Fiction zur Realität gemacht."
Der derzeitige „AirCar“-Prototyp ist mit einem 160 PS-starken BMW-Motor mit fixem Propeller und einem Fallschirm ausgestattet. Unter der Aufsicht der Zivilluftfahrtbehörde absolvierte das Vehikel bislang über 40 Stunden Testflüge, darunter steile 45-Grad-Kurven sowie Stabilitäts- und Manövrierfähigkeitstests. Ein zweiter Prototyp soll als Vorserienmodell mit einem 300-PS-Motor sowie einem verstellbaren Propeller ausgestattet sein und damit künftig eine Reisegeschwindigkeit von 300 km/h erreichen können. Die Reichweite soll 1000 Kilometer betragen.
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