Christoph Baumgartner brummte nach dem erstmaligen EM-Achtelfinal-Einzug noch immer der Schädel. Der 21-Jährige, der den 1:0-Goldtreffer gegen die Ukraine erzielt hatte, wandte sich im Interview an die rot-weiß-rote Fangemeinde...
„Mir tut der Schädel richtig weh“, schmunzelte Goldtorschütze Christoph Baumgartner, der gegen die Ukraine eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt hatte. Nach seinem 1:0-Treffer musste der 21-Jährige, der zuvor mit dem Ukrainer Zabarnyi zusammengestoßen war, ausgewechselt werden. „Im Laufe des Spiels wurde der Druck in meinem Kopf immer größer.“ Auch bei den ÖFB-Fans, die nach einigen vergeben Großchancen aufatmen konnten.
Erleichterung nach dem „Corona-Dreck“
„Alle Fans sollen den Tag genießen“, sagt Baumgartner, der sein Glück nicht fassen kann. „Ich kann´s noch nicht realisieren. Wir hatten eine so schwere Zeit wegen dem ganzen Corona-Dreck. Wir haben Geschichte geschrieben, diese ist aber noch nicht vorbei.“
Richtig, denn am Samstag geht´s im Wembley-Stadion gegen Geheimfavorit Italien. Die „Squadra Azzurra“ marschierte mit drei Siegen durch die Gruppe A. Baumgartner: „Das wird etwas Besonderes!“
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