15.06.2021 12:00 |

Fußball

Historische EM-Arena ist Vucurs neue Heimat

In Bukarest feierte Österreichs Nationalteam am Sonntag den historischen ersten Erfolg bei der Europameisterschaft. Das dortige Nationalstadion, das 55.600 Zuschauer fasst, ist die künftige Heimat des Salzburgers Stipe Vucur. Der 29-Jährige unterschrieb bei Rekordmeister Steaua, der seit 2017 aber anders heißt.

Steaua Bukarest war einer der schillerndsten Fußball-Klubs in Osteuropa: 26-facher rumänischer Meister, 1986 Meistercup-Sieger. 2017 verlor der Kultverein einen Gerichtsstreit um den Vereinsamen, den das Verteidigungsministerium für sich reklamierte. Der Rechtsnachfolger heißt nun FCSB.

Schillerndster Klub Osteuropas mit neuem Namen
Der in den vergangenen Jahren hinter CFR Cluj im Titelrennen das Nachsehen hatte, aber weiter international dabei ist. Und im 55.600 Zuschauer fassenden Nationalstadion von Bukarest beheimatet ist. Dort, wo Österreich am Sonntag den historischen ersten EM-Erfolg einfuhr. Das ist auch die neue Heimat des Salzburgers Stipe Vucur.

In der Regionalliga bei Seekirchen und Anif
Der in der Regionalliga bei Seekirchen und Anif, aber später auch bei Wacker Innsbruck, Kaiserslautern und Hajduk Split kickte. Zuletzt war er beim Halleschen FC in der 3. deutschen Liga gesetzt. Ehe das Angebot aus Rumänien kam. „Steaua hat einen Innenverteidiger gesucht. Und ich habe mich relativ schnell entschieden, für drei Jahre unterschrieben“, erzählte der 29-Jährige aus dem Camp im Mannschaftshotel am Stadtrand.

Gegen die Ukraine will Stipe im Stadion mitfiebern
Österreichs EM-Auftakt hat er nicht live gesehen, beim Ukraine-Match nächste Woche will er dabei sein. Die Stadt selbst konnte er noch gar nicht richtig erkunden. „Ich war nur zwei Tage daheim in Salzburg bei den Eltern und meinen Geschwistern, dann vier Tage in Kroatien. Und dann ging es bereits nach Bukarest.“

Vucur der Einzige, der Deutsch spricht
Beim FCSB ist er der Einzige, der Deutsch spricht. Da der 1,92-Meter-Hüne auch Kroatisch beherrscht, hilft ihm der einzige Montenegriner im Team beim Übersetzen. „Alle anderen Mitspieler sind Rumänen“, erzählte Stipe. Der 2018 mit Split in der Euro-League-Quali in Bukarest gastierte, in der 94. Minute das 1:2 kassierte. „Es war aber eine super Stimmung.“ Auf die hofft er ab 17. Juli, wenn die Liga startet. Und vier Tage später, wenn es in der Conference-League-Quali losgeht.

Herbert Struber
Herbert Struber
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