Cup-Finale gegen LASK

Marsch: Mit aller Macht gegen den „Abschiedsblues“

Titelverteidiger Salzburg trifft heute im Endspiel des ÖFB-Cups im Klagenfurter Wörthersee-Stadion auf den LASK. Für die Bullen geht es um den siebenten Pokal-Erfolg seit 2014, Trainer Jesse Marsch kämpft dabei aber gegen den „Abschiedsblues“. Der LASK greift gar nach dem ersten Vereinstitel seit 1965!

Titel-Gier statt Trainer-Wahnsinn! Nachdem das Wechsel-Wirrwarr auf der Position des Salzburger Übungsleiters beendet wurde und bekannt ist, dass Matthias Jaissle im Sommer Jesse Marsch als Chefcoach nachfolgt, liegt der ganze Fokus der Bullen auf dem Cup-Finale gegen den LASK.

Die Mozartstädter sind Titelverteidiger, Final-Stammgast und greifen in Klagenfurt nach dem siebenten Pokal-Triumph seit 2014. Für den LASK geht es derweil um den ersten Gewinn eines Titel seit 1965!

Marsch könnte mit einem Erfolg den Grundstein fürs zweite Double in Folge legen. Das gelang in der Nachkriegszeit nur Oscar Garcia (2016 und 2017). „Der Cup-Sieg ist eines unserer ganz großen Saisonziele“, zeigt sich der 47-Jährige hungrig. Gleichzeitig kämpft er gegen den „Abschiedsblues“, mit dem es auch zwei seiner Vorgänger zu tun bekamen. Nachdem Marco Rose seinen Wechsel von Gladbach zu Dortmund bekannt gab, verlor er mit den Fohlen sieben (!) Spiele am Stück. Adi Hütters Vorsprung mit Frankfurt auf einen Nicht-Champions-League-Platz in Deutschland schmolz von sieben Zählern auf einen, seit sein Wechsel zu Gladbach publik wurde.

Keine Feier-Pläne
Salzburg lässt sich davon nicht beirren. „Für den LASK ist es ein großer Moment“, weiß Marsch, „wir haben ihn aber noch nie unterschätzt!“ Wie ernst das gemeint ist, zeigt die Tatsache, dass aufseiten des Branchenprimus keinerlei teaminterne Feierlichkeiten für den Fall eines Erfolges geplant sind.

Christoph Nister
Christoph Nister
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