02.04.2021 09:45 |

VCÖ-Bilanz für Tirol

„Corona-Quartal“: Weniger Verkehr, weniger Opfer

In Tirol gab es im ersten Quartal dieses Jahres zwei Verkehrstote zu beklagen, informiert der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Damit hat sich die Zahl der Todesopfer gegenüber dem Vorjahr halbiert. Prinzipiell erfreulich: Tirol weist nach dem Burgenland und Vorarlberg die drittniedrigste Zahl von Verkehrstoten auf.

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Angesichts der angespannten Situation in den Spitälern aufgrund von Corona appelliert der VCÖ, rücksichtsvoller und aufmerksamer zu fahren. Riskantes Fahrverhalten gefährde das eigene Leben und das Leben anderer. Aufgrund des hohen Unfallrisikos sollten Motorradtouren verschoben werden.

Bundesweit Rückgang von 69 auf 50 Opfer
Österreichweit sank die Zahl der Verkehrstoten im ersten Quartal infolge des Corona-bedingten Verkehrsrückgangs von 69 auf 50. In Tirol hat sich die Zahl der im Straßenverkehr tödlich Verunglückten von vier auf zwei halbiert. Konkret kamen ein Pkw-Insasse und ein Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben.

„Einzig akzeptable Zahl an Toten ist null“
„Aber jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Die einzig akzeptable Anzahl an tödlichen Verkehrsunfällen ist null. Deshalb sind weitere Maßnahmen nötig“, betont VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Die meisten Verkehrstoten gab es in Oberösterreich mit 15, vor Niederösterreich mit zwölf und der Steiermark mit sieben. Die niedrigste Anzahl weisen Vorarlberg und Burgenland mit je einem Todesopfer auf.

Häufigste Ursachen
Die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle in Österreich ist zu hohes Tempo vor Ablenkung und Unachtsamkeit. „Es braucht verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptursachen tödlicher Verkehrsunfälle, Ablenkung und zu hohes Tempo. Leider fehlt bei einigen nach wie vor das Bewusstsein, dass ein Tempolimit keine Mindest-, sondern eine Höchstgeschwindigkeit ist“, stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest. Aus Sicht der Verkehrssicherheit wäre es laut dem Experten zudem wünschenswert, wenn auf Freilandstraßen das erlaubte Höchsttempo 80 statt 100 km/h und im Ortsgebiet Tempo 30 statt 50 betragen würde.

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