Slalom in Chamonix

Schwarz ist auch für die Regenschlacht bereit

Wintersport
30.01.2021 07:47

Nach der Schladming-Nachtschicht blieb den Slalom-Assen nur ein Tag Pause. Am Donnerstag ging’s bereits nach Chamonix, wo gestern bei strömendem Regen das Abschlusstraining stattfand. Genauso dürfte es leider auch heute werden. Aber die Österreicher sind heuer für alle Bedingungen gerüstet.

Marco Schwarz will auch heute im französischen Dauerregen nicht ausrutschen. „Eines unserer großen Ziele in der Saisonvorbereitung war, dass wir für alle Eventualitäten gerüstet sind“, verrät Slalom-Cheftrainer Marko Pfeifer. Insofern sollten „Blacky“ & Co. ihre Klasse auch auf der nassen, pudelweichen Salz-Piste in Chamonix ausspielen können.

„Viel Luft hatten wir seit Schladming nicht“, weiß Schwarz. „Die Verhältnisse in Chamonix werden sehr speziell sein, aber wir sind gut vorbereitet“, sagt der Kärntner, der nach sechs Podestplätzen in den sieben bisherigen Saison-Slaloms logischerweise den Weltcup anführt. Derzeit hat Schwarz recht stolze 131 Punkte Vorsprung.

Keine Rechenspiele
Sollte er in den beiden Chamonix-Rennen das Guthaben auf mehr als 200 Zähler ausbauen, wäre ihm die Slalom-Kristallkugel bereits morgen sicher! Und der 25-Jährige wäre dann Österreichs erster männlicher Kugel-Gewinner, der nicht Marcel Hirscher heißt, seit Klaus Kröll 2012 in der Abfahrt. Denn nach der WM stehen nur mehr die zwei Slaloms in Kranjska Gora und Lenzerheide auf dem Weltcup-Programm.

(Bild: Sepp Pail)

Diese Rechenspiele interessieren Schwarz logischerweise derzeit überhaupt nicht. „Mein Fokus liegt jetzt voll auf Chamonix und dann auf der WM. Ich schaue nur von einem Rennen zum anderen.“ Der doch eher flache Hang in Chamonix? „Lädt zur vollen Attacke ein, ich freu mich drauf!“

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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