Grazer Vorzeigefamilie

Vorsatz für 2021: „Wir essen nur Steirisches!“

Steiermark
06.01.2021 09:00

„2021 werden bei uns nur noch steirische Produkte gegessen!“ Diesen Vorsatz fasste eine Grazer Familie. Und ist überrascht von der Resonanz - und der Fülle, welche die steirische Vorratskammer zu bieten hat!

Waren aus der Region, aus dem eigenen Bundesland - „der Fokus darauf war uns immer schon wichtig“, sagt das sympathische Grazer Ehepaar Hohl. Noch mehr, als vor 15 Monaten der entzückende Lio auf die Welt kam. Und mit dem neuen Jahr wurde der Entschluss gefasst: „Uns kommt nur noch auf den Tisch, was aus der Steiermark oder alternativ aus Österreich stammt!“

Nudeln und Reis aus der Steiermark (Bild: Christian Jauschowetz)
Nudeln und Reis aus der Steiermark

So etwas geht nicht ohne Vorbereitung: „Wir haben erst alles aussortiert, was in unseren Schränken an Nicht-Steirischem war“, so Bianca und Christopher Hohl. Was für ein Berg da zusammengekommen ist! Dazu jede Menge Recherche: „Wir waren allein eineinhalb Stunden im Supermarkt. Man muss schon sehr genau schauen. Selbst wenn ein heimisches Fähnchen wo draufpickt, muss man sich damit auseinandersetzen, ob zum Beispiel das Futter für Tiere auch aus dem Inland stammt. Das Ganze ist allumfassend.“

Nicht-steirische Produkte wurden aussortiert (Bild: z.V.g.)
Nicht-steirische Produkte wurden aussortiert

Dazu wird natürlich ganz viel aus dem Bauernladen geholt, vom Bauernmarkt, das Fleisch kommt vom Biobauern ihres Vertrauens in Passail. Sehr überrascht war das Paar von der Resonanz in sozialen Medien: „Wir haben da nach Tipps zu heimischen Produkten gefragt - und sind überschwemmt worden.“ Ganz lieb: „Der steirische Produzent Moarhofhechtl hat uns ein Spitzen-Probepaket geschickt.“

Bei uns wachsen so herrliche, auch ungewöhnliche Produkte: Irene Gombotz und Christa Wonisch (re ) von den Jungen, wilden Gemüsebauern zeigen saftige Melonen (Bild: Krone)
Bei uns wachsen so herrliche, auch ungewöhnliche Produkte: Irene Gombotz und Christa Wonisch (re ) von den Jungen, wilden Gemüsebauern zeigen saftige Melonen

Ihr Fazit: „Wir essen auch saisonal, was eine gute Sache ist. Wir produzieren weniger Müll und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Teurer würde der Einkauf bedingt, „dafür kauft man bewusst und schmeißt nichts weg!“ Und: „Wir sind überwältigt davon, was es bei uns alles gibt! Vom Mohn über Feigen bis zur Garnele.“

Klein-Lio übt Kochen (Bild: Christian Jauschowetz)
Klein-Lio übt Kochen

Auf der Minus-Liste: „Kaffee ist leider gestrichen, Schoko, Pfeffer, viele Gewürze auch.“ Allerdings: „Darauf zu verzichten ist Einstellungssache. Es gibt tolle Alternativen!“

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