Ärger für Streithähne

Präsident mit Ansage: „Zeigt den Rapid-Geist!“

Auch Rapid-Boss Martin Bruckner fordert im letzten Spiel des Jahres heute (17 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) in der Südstadt eine Reaktion. Es geht um mehr als drei Punkte - die „Stimmung“ nimmt man in die Winterpause mit. Zudem gibt es eine Geldstrafe für die Elfer-Streithähne.

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„Wir haben dennoch einen guten Herbst gespielt, sind in der Liga noch in Schlagdistanz. Wir wollen versöhnlich ins Jahr 2021 starten. Wir werden zeigen, dass der Rapid-Geist lebt.“ Der Wunsch von Klub-Boss Martin Bruckner für das heutige letzte Spiel des Jahres, gleichzeitig der Rückrunden-Auftakt, in der Südstadt klingt mehr nach einem Auftrag. „Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren“, verspricht die Kühbauer-Truppe nach den letzten Horror-Tagen. Gegen die Admira geht es um mehr als nur drei wichtige Punkte für die Tabelle. Denn das „Gefühl“ - positiv oder negativ - nimmt man auch in die kurze Winterpause mit. Eine Pleite beim Schlusslicht wäre daher schwer zu verdauen.

Doch so klar scheint - so brutal das klingt - die Favoritenrolle gar nicht mehr. Selbst das letzte Duell, der Liga-Auftakt im September, ist heute nicht mehr aussagekräftig. Damals waren noch 10.000 Fans in Hütteldorf dabei, war Torschütze Thomas Murg (mittlerweile PAOK-Legionär) beim 4:1 der überragende Mann, herrschte bei Rapid eine Aufbruchsstimmung. Jetzt ist das Gegenteil der Fall, hat die Admira mit Neo-Coach Buric wieder Hoffnung geschöpft, vor zwei Wochen auch Salzburgs B-Team mit 1:0 blamiert.

Das wird für Grün-Weiß (ohne den gesperrten Stojkovic) auch eine Charakterfrage. „Wir müssen endlich wieder an uns glauben“, sagt Max Hofmann. Und Barisic fordert: „Wir müssen lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. Wenn man umfällt, steht man auf. Dafür ist Rapid bekannt.“

Barisic war sauer
Ein Nachspiel hatte der peinliche Streit über die Ausführung des Elfers in Salzburg für die Stürmer Kara und Fountas - Barisic war richtig sauer: „Das wollen wir nicht sehen, das wird es bei Rapid kein zweites Mal geben. Dafür gibt’s eine saftige Geldstrafe.“

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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