Steirische Statistik

Jakob und Marie sind die beliebtesten Vornamen

Steiermark
10.12.2020 09:29
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Jakob und Marie waren 2019 die beliebtesten Babynamen der Steirer. Das geht aus den neuesten Erhebungen der Statistik Steiermark hervor. Die Zahl der Geburten generell ist leicht rückläufig, dafür waren die Steirer besonders heiratswillig. 

Die Statistik Steiermark hat auch für das Jahr 2019 wieder so manche spannende Erkenntnis zutage gefördert. So ist etwa die Geburtenrate weiterhin sinkend: 2019 kamen genau 10.970 Babys zur Welt - das sind im Vergleich zum Vorjahr um 75 (beziehungsweise 0,7 Prozent) weniger.

32-Jährige mit elf Kindern
Damit einhergehend ist auch die Zahl der Kinder pro Frau auf 1,41 leicht gesunken, die Weizerinnen liegen mit einem Wert von 1,62 an der Spitze. Die Geburtenstatistik zum Jahr 2019 weist auch einen Ausreißer auf: Eine 32-Jährige brachte in diesem Jahr bereits ihr elftes Kind auf die Welt.

Jakob und Marie an der Spitze
Bei den Buben führte 2019 Jakob vor Maximilian und Lukas. Marie war der beliebteste Mädchenname - gefolgt von Anna und Mia.

Aufgelistet wurden ebenfalls Namen, die nur einmal vergeben wurden. Hierzu zählten bei den Buben beispielsweise Arsen, Godstime und Nemo sowie Mädchennamen wie Gretel, Sissi oder Treasure.

Plus bei Eheschließungen
Laut dem aktuellen Bericht wurden im Jahr 2019 in der Steiermark genau 6.476 Ehen geschlossen. Damit lag die Zahl der Eheschließungen um 1,4 Prozent höher als im Vorjahr. Dies ist der höchste Wert seit 1987.

Zurückzuführen ist das unter anderem darauf, dass 2019 erstmals gleichgeschlechtliche Paare den Bund der Ehe eingehen durften. 64 männliche und 66 weibliche Paare traten 2019 vor den Altar.

Bei den Daten zur Eheschließung gibt es 2019 auch zwei erwähnenswerte Besonderheiten: Ein Paar ging bereits zum 13. Mal den Bund der Ehe ein und der älteste Bräutigam war bereits 91 Jahre alt.

Scheidungsrate gesunken
Positiv hervorzuheben ist, dass auch die Scheidungsrate im Vergleich zum Vorjahr um -1,3 Prozent auf genau 2.093 gesunken ist. Darunter ist ein Paar, das sich nach cirka 63,5 Ehejahren trennte. Bei mehr als der Hälfte der Scheidungen dauerte die Ehe jedoch weniger als zehn Jahre.

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