31.10.2020 16:30 |

Weitere Verschärfungen

Geisterspiele zurück! Sport reine TV-Veranstaltung

Nachdem bereits durchgesickert war, dass die Regierung den Amateursport abdreht, sind nun weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen, die ab Dienstag 0 Uhr in Kraft treten, bekannt. Diese betreffen auch den Sport. Unter anderem sind die Geisterspiele wieder zurück, somit können die Partien der Profis nur noch über den TV konsumiert werden.

Die Details: Der Spitzensport darf bis zu einer Gesamtgröße der Veranstaltung von 100 Sportlern und Betreuern (Indoor) bzw. 200 im Freien ausgeübt werden. Jedoch ohne Zuschauer. Die Regierung schraubte die Zuschauerzahlen in den letzten Wochen bereits immer wieder herunter. „Entsprechende Gesundheitskonzepte, Checks und Nachvollziehbarkeit müssen gewährleistet werden, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Bei Profisport, bei dem es zu Körperkontakt kommt, sind zur Minimierung des Infektionsrisikos Präventionskonzepte zu erstellen“, heißt es. Dazu gehören auch Testungen. 

Kein Amateur- samt Nachwuchssport
Für den Amateur- samt Nachwuchssport bedeutet die neue Regelung einen Schlusspfiff. Nachdem Salzburgs, Burgenlands und gestern auch Vorarlbergs Fußballverbände den Spielbetrieb schon freiwillig eingestellt hatten, ist nun auch für alle anderen Schluss. Damit werden unter anderem die Fußball-Ligen von der Regionalliga abwärts gestoppt.

Individual- und Freizeitsport im Freien erlaubt
Aber nicht nur im Fußball, auch alle weiteren Mannschaftssportarten auf Amateurniveau sind betroffen. Erlaubt bleiben weiterhin Individual- und Freizeitsport im Freien, wenn es in der sportspezifischen Ausübung nicht zu Körperkontakt kommt. Zu beachten sind dabei die notwendigen Sicherheitsabstände von mindestens einem Meter. „Nutzen wir die Zeit, um in Bewegung zu bleiben. Das ist gut und gesund für Herz und Hirn“, so der Appell von Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). „Die Sportstätten im Freien sind für den Einzelsport weiter geöffnet“, versicherte er. Man kann also seine Golfrunde drehen, auf der Laufbahn Kilometer abspulen oder ein Einzelmatch im Tennis spielen. Das Kickerl mit Freunden ist indes untersagt.

Anders als im ersten Lockdown werden aber auch Parkanlagen offen haben, Frisbeewerfen beispielsweise wird damit zumindest möglich sein. In der kalten Jahreszeit eine Möglichkeit zum Sporteln im Innenbereich zu finden, wird jedoch unmöglich werden, da auch alle Freizeiteinrichtungen wie Bäder und Fitnessstudios geschlossen werden. Auch Laufen und Radfahren - so das Novemberwetter noch länger angenehme Temperaturen bietet - sowie (Schneeschuh)-Wandern und Skitouren werden unter Beachtung der ohnehin geltenden Abstands- und Hygieneregeln damit möglich sein. Wer bereits neue Alpinski erstanden hat, muss hingegen auf den Dezember und eine Aufhebung der bis Ende November gültigen Maßnahmen hoffen. Denn Skifahren auf präparierten Pisten geht vorläufig nicht, da Seilbahnen und andere Aufstiegshilfen nur von Spitzensportlern benützt werden dürfen.

krone Sport
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