22.09.2020 14:00 |

Programmkürzungen

TUI strafft neuerlich Reiseangebot für den Winter

Der weltgrößte Reiseanbieter TUI hat angesichts neuer Reisewarnungen wegen der Covid-19-Pandemie sein Angebot weiter beschränkt. Für die Wintersaison wurde rund ein Fünftel des Programms gestrichen, insgesamt stehen noch rund 40 Prozent des ursprünglichen Angebots. Dies spiegele „die anhaltende Unsicherheit im Hinblick auf Reisebeschränkungen wider“, heißt es.

Derzeit ist das eingedampfte Sommerprogramm für dieses Jahr zu 82 Prozent ausgebucht, im Vorjahr war es zu diesem Zeitpunkt fast komplett verkauft. Insgesamt lagen die Buchungen um 83 Prozent unter dem Vorjahr, die Preise sanken um fast ein Fünftel. „Seit der Wiederaufnahme des Geschäfts sind 1,4 Millionen Kunden mit uns in den Urlaub gefahren“, so TUI-Chef Fritz Joussen und bezog sich auf den Zeitraum von Mitte Juni bis Ende August.

Im Sommer 2021 will TUI nach wie vor wieder 80 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität anbieten. Viele Urlauber haben ihre Reisen auf das kommende Jahr umgebucht oder wollen sich ihre Reisen frühzeitig sichern - inklusive Umbuchungen lägen die Buchungen für den Sommer des kommenden Jahres um 84 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch die Durchschnittspreise stiegen. Der Umsatz des Unternehmens brach zwischen April und Juni binnen Jahresfrist um 98,5 Prozent auf knapp 72 Millionen Euro ein und der Konzernverlust lag bei 1,45 Milliarden Euro.

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