23.09.2010 08:53 |

Nach dem Umbau

Donauzentrum soll ein Drittel mehr Umsatz erzielen

Das Wiener Donauzentrum ist seit Anfang des Jahres eine Großbaustelle. Eigentümer Unibail-Rodamco hat in Summe 150 Millionen Euro in Erweiterung und Umbau investiert, am 28. Oktober um 6 Uhr wird offiziell neu eröffnet. Dann ist die Shopping Mall um 30.000 Quadratmeter bzw. 60 Geschäfte größer und soll ein Drittel mehr Umsatz erzielen.

Prominente Mieter wie Saturn, Peek & Cloppenburg, Zara, Tommy Hilfiger, Apple oder das spanische Label Desigual sollen für die nötige Kundenfrequenz sorgen. In der Branche heißt es, dass Unibail-Rodamco auch die amerikanische Kultmarke Abercrombie & Fitch, die bis dato noch nicht in Österreich ist, ins Boot holen will. Österreich-Chef Markus Pichler will das so zwar nicht bestätigen, meinte aber: "Es ist Teil unserer Strategie, dass wir Marken exklusiv nach Wien bekommen." Im März eröffnete die internationale Modekette Van Graaf in der SCS ihr erstes Geschäft überhaupt in Österreich.

Umsatzplus trotz Umbauarbeiten
Mit der Entwicklung der ersten acht Monate ist Pichler sehr zufrieden: "Ich habe geglaubt, dass 2010 ein schwieriges Jahr für den Handel werden wird." In der SCS wurde bis Ende August ein Umsatzplus von fast 6 Prozent erwirtschaftet - und das, obwohl die sonst so kaufkräftigen ungarischen Kunden weggebrochen seien. Auch im Donauzentrum - "in dem wir es den Besuchern heuer durch die Umbauarbeiten nicht einfach gemacht haben", wie Pichler meinte - sei ein Umsatzplus von 2 Prozent erzielt worden. Im Klagenfurter Südpark, an dem Unibail-Rodamco zu 50 Prozent beteiligt ist - den Rest hält der österreichische Unternehmer Anton Pletzer - wurde 1,6 Prozent mehr umgesetzt.

2009 entwickelten sich SCS und Donauzentrum mit Umsätzen von 680 bzw. Millionen Euro stabil, der Südpark - ein Einkaufszentrum in der Kärntner Landeshauptstadt - hingegen fuhr ein Minus ein. "Klagenfurt hat an der Krise stärker gelitten als Wien, außerdem ist uns ein großer Mieter ausgefallen", so Pichlers Erklärung. Abgesehen von zwei Konkursen in der SCS und diesem einen im Südpark habe es im vergangenen Jahr aber keine Ausfälle gegeben. "Wenn es jemand in der SCS oder im Donauzentrum nicht schafft, liegt es bestimmt nicht am Standort", meinte der Manager.

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