17.08.2020 06:24 |

Grenze angedacht

Gesundheitsminister Spahn warnt vor großen Partys

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts der steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen in Deutschland vor einem Zusammenhang mit Veranstaltungen gewarnt. Es gebe im ganzen Land „lokales Ausbruchsgeschehen, das meistens mit Feiern zusammenhängt“, sagte Spahn am Sonntagabend im ZDF. Er wolle gemeinsam mit den Ländern beraten, was „die Grenze für die Größe von Veranstaltungen“ sei.

Weil Feierlichkeiten es dem Virus besonders leicht machen würden, riet der CDU-Politiker dazu, sie „noch eine Zeit lang nur im engeren Familienkreis“ stattfinden zu lassen. In einer erneuten Schließung des Einzelhandels sehe er „keinen Sinn“, sagte Spahn.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) als Seuchenbehörde wertete den Anstieg der Fallzahlen in Deutschland in seinem Lagebericht vom Samstag als „sehr beunruhigend“, zumal dieser „an Dynamik zunimmt“. Die gesamte Bevölkerung müsse sich daher weiterhin im Sinne des Infektionsschutzes engagieren. „Menschenansammlungen - besonders in Innenräumen - sollten möglichst gemieden und Feiern auf den engsten Familien- und Freundeskreis beschränkt bleiben“, hieß es in dem Text weiter. Zudem sollten die geltenden Abstands- und Hygieneregeln weiter befolgt werden.

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