08.08.2020 14:12 |

„Promi Big Brother“

„Emmy ist der Albtraum jeder Frauenbewegung“

Bereits nach dem ersten Tag sorgt die deutsche TV-Realityshow „Promi Big Brother“ für negative Schlagzeilen. Hauptverantwortlich ist dafür nur eine einzige Teilnehmerin. Das Reality-Sternchen Emmy Russ nervt die Zuschauer mit ihrem Sex-Talk. Sie sei „der Albtraum jeder Frauenbewegung“ und „mit Abstand die dümmste und ordinärste von allen Realitystars“, die es je gegeben habe.

Die 21-jährige Blondine aus „Beauty & the Nerd“ hält wenig von Zurückhaltung platzt mit allem heraus, was ihr so durch den Kopf geht und das dürfte hauptsächlich Sex sein.

„Das ist meine Sexsucht“
So warnte sie ihre Mitbewohner, nachdem sie ihren Vibrator nicht mit in die Totalüberwachung durch Kameras nehmen durfte: „Das ist meine Sexsucht. Wenn ich ein paar Tage nicht habe, dann träume ich nachts, dass ich einen Orgasmus habe, und oft ist der dann echt!“

Mischa Mayer, wegen seines Körperbaus auch „Beton-Misch“ genannt, musste sich gleich von ihr markieren lassen. „Der gehört mir“, erklärte sie den anderen Damen und wollte sein „Geschlechtsteil“ dann auch noch anfassen. Zum Glück nur das. Denn: „Wenn ich blase, dann krieg ich Schnupfen.“

„Die ordinärste von allen Realitystars“
Den Zuschauern war das alles zu viel der Offenheit. Auf Twitter war man sich einig: „Emmy ist doch der Albtraum für jede Frauenbewegung.“ Und: „Also die Emmy ist mit Abstand die dümmste und ordinärste von allen Realitystars, die mir bis jetzt untergekommen sind.“ Und das will was heißen!

Promis im Märchenwald
Das Setting der Show ist neu, das Prinzip dahinter aber bereits erprobt. Die Bewohner wurden in Arm und Reich geteilt. Arm, das ist diesmal „Märchenwald“, eine Mischung aus Feldlager bei „Game of Thrones“ und Kinder-Erlebnispark. Zum Duschen müssen die Kandidaten an einer Galgen-ähnlichen Konstruktion ziehen, bevor Wasser aus einem Felsen tröpfelt. Geschlafen wird in einem offenen Holzverschlag. Immerhin gibt es einen kleinen Teich, in den man die Füße hängen kann.

Auf der anderen Seite, begrenzt von Spitztürmen liegt rosenumrankt das „Schloss“, so kitschig, dass man meinen könnte, Harald Glööckler habe das Interieur ausgewählt. Ein prächtiger Schwan ziert die Wand hinter einer frei stehenden Badewanne, im Lustgarten blubbert ein Whirlpool. Wer das Haus betritt, läuft zudem an einer Ahnengalerie mit Porträts ehemaliger „Promi Big Brother“-Sieger vorbei. Hier wird es dann bisweilen weniger royal. Unter anderem blickt Silvia Wollny, Patronin der Trash-TV-Megafamilie „Die Wollnys“, den Besucher an.

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