Ein Trio kommt

Austria-Coach Stöger: Das ist sein Trainerteam

Die „neue Austria“ nimmt Formen an. Rückkehrer Markus Suttner bekommt „seine“ Nummer 29. Und auch das Trainerteam von Neo-Coach Peter Stöger steht fest. Es wird aus Alexander Bade, Gerhard Fellner und Jochen Fallmann bestehen.

Der bisherige Sport-Koordinator der Violetten Alexander Bade wird künftig als neuer Tormann-Trainer fungieren. Der 49-jährige Deutsche löst damit den langjährigen Tormanntrainer Franz Gruber ab, der zukünftig „Chief of Goalkeeping“ sein wird. Bade war unter Stöger bereits beim FC Köln Torwart-Trainer, in Dortmund sein Co-Trainer und zuletzt dessen rechte Hand als Veilchen-Manager. „Alex ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der eine Eigenschaft hat, die ich so nicht habe. Er ist nämlich unglaublich strukturiert, was mir die Arbeit seit Jahren erleichtert“, erklärt Stöger.

Eine neue Funktion übernimmt auch Ralf Muhr. Der bisherige Sportdirektor soll nun als Leiter Profi-Lizenzabteilung Stöger in der Organisation und Planung unterstützen, sowie die Verzahnung mit den Young Violets und der Akademie sicherstellen. Noch offen ist die Position des Athletikcoaches. 

Mit an Bord ist auch Fellner. Der geborene Salzburger war zuletzt in Wiener Neustadt tätig, aber auch schon bei der Vienna, Klagenfurt und St. Pölten - sowie Fallmann. Der 41-jährige Niederösterreicher ist seit März 2019 Amstetten-Trainer. Nach dem Klassenerhalt im ersten Zweitliga-Jahr der Vereinsgeschichte führte er die Mostviertler heuer auf den fünften Tabellenplatz. Zudem besitzt der 41-Jährige Bundesliga-Erfahrung. Von 2016 bis 2017 war er Cheftrainer beim SKN St. Pölten. Noch offen ist die Position des Athletikcoaches.

Heimkehrer
Aber auch einen violetten Publikumsliebling konnte man mit Markus Suttner unter Vertrag nehmen. Als Linksverteidiger Martschinko verletzt lange ausfiel, hatte die Austria bereits kräftig bei ihm angeklopft - „da wollte ich mich aber in der Premier Legaue beweisen. Diesmal hat es für beide Seiten gepasst, es fühlt sich gut an“, freut sich Markus Suttner über die Rückkehr nach fünf Jahren. Während seiner Stationen in Deutschland und England war er mit violetten Mitarbeitern und Betreuern in Kontakt, neben Grünwald ist er der Einzige, der beim Meistertitel unter Peter Stöger 2013 dabei war.

Das neue Stadion hatte er vor seiner Präsentation bereits zweimal von innen gesehen - „aber noch nie bei einem Match. Daher freue ich mich umso mehr auf die erste Partie hier!“ Der Blick zurück fällt kurz aus, siebenmal (!) hatte Fortuna Düsseldorf im Kalenderjahr 2020 eine Führung aus der Hand gegeben, am Ende stieg man ab. „Wir waren zu dumm“, zeigt sich „Sutti“ selbstkritisch.

Zuletzt war er in einer Dreierkette links oder im Zentrum gesetzt, in Wien ist er für alles offen: „Ob Dreier- oder Viererkette macht für mich nicht den riesigen Unterschied.“ Gestern standen Corona-Tests auf dem Programm, die erste Einheit wartet Montag.

Florian Gröger, Kronen Zeitung und krone.at

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