05.08.2020 08:00 |

Frankfurt unter Druck

Ein Wunder muss her!

Adi Hütters Eintracht muss am Donnerstag in Basel ein 0:3 aufholen

Das Wunder von Basel muss her! Nach einem 0:3 im Hinspiel steht Eintracht Frankfurt im Europa-League-Rückspiel am Donnerstag in der Schweiz mit dem Rücken zur Wand - doch die österreichischen Trainer geben nicht auf. Der Steirer Christian Peintinger, die rechte Hand von Eintracht-Chef Adi Hütter, hofft gegen den alten Schweizer Intimfeind die Magie früherer Tage wiederbeleben zu können. „Basel war in der Schweiz achtmal Meister, bis wir ihnen 2018 mit Bern den den Titel wegschnappt haben. Das hätte auch keiner für möglich gehalten. Aber im Fußball ist hat’s schon immer die tollsten Dinge gegeben.“

Aufgewärmt hat sich die Eintracht am letzten Wochenende daheim mit einem Test gegen Ex-Trainer Nico Kovac und AS Monaco. Am Rande waren Transfers Hauptthema: Mijat Gacinovic wechselt zu Hoffenheim - quasi im Tausch kommt mit Steven Zuber ein Schweizer Nationalspieler zur Eintracht. Dazu bahnt sich ein weiterer Deal in Pamplona an: An Lucas Torro ist Osasuna dran. Verhandlungsfortschritte kommentiert Peintinger nicht - zu einem Transfergerücht um Kevin Trapp (und Hertha BSC Berlin) aber winkt er ab: „Der Kevin ist unser Einser-Goalie und hat einen langjährigen Vertrag.“

Bezüglich der kommenden Bundesliga-Saison wünscht sich Sportchef Bobic einen einstelligen Tabellenplatz, wozu Peintinger meint: „Das wäre sicher eine erfolgreiche Saison, wobei man natürlich immer von mehr träumt.“

Beim Heimaturlaub in Graz (der nach 104 Spielen binnen zwei Jahren dringend nötig war) hat sich der Steirer natürlich auch über den Umbruch bei seinem Ex-Klub Sturm informiert: „Der Adi und ich scherzen ja immer über unsere Ex-Vereine. Der Adi hält zu seinem GAK, ich zu meinen Schwarzen. Und natürlich drücke ich die Daumen, dass es mit Christian Ilzer und dem steirischen Weg klappt. Es war schon ein paarmal so, dass die besten Talente rauskommen, wenn’s Sturm nicht so gut geht. Man muss den Jungen nur die Chance geben - so war’s früher bei Schopp, Haas, Neukirchner und später bei Prödl, Jantscher und Beichler.“

Von
Volker Silli
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