Türkei-Fragezeichen

Rapid: Hoffen auf „Lok“ im Millionen-Spiel

Der Countdown läuft: In einem Monat steigt Rapid in die Qualifikation zur Champions League ein. Drei Gegner sind möglich: Kroatiens Vize wäre ein Traumlos, AZ Alkmaar schwer und PAOK Saloniki undankbar.

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Der Countdown für das 3-Millionen-Euro-Spiel läuft. Am 25./26. August steigt Rapid in der zweiten Runde in die Quali zur Champions League ein. Ein Sieg reicht, und die Kühbauer-Truppe wäre zumindest einmal in der Europa-League-Gruppenphase dabei. Rapid ist bei der Auslosung am 10. August gesetzt - die möglichen Gegner stehen jetzt fest:

Das Traumlos: 
Das Traumlos wäre eindeutig Lok Zagreb. Überraschend Vize-Meister in Kroatien, mit einer No-Name-Truppe mit einem Marktwert von 13,8 Millionen. Bekannt ist Coach Goran Tomic - weil er einst für Salzburg stürmte. Und mit Peter Gluhakovic würde ein Ex-Austrianer warten. Nicht furchteinflößend.

Das Kaliber:
Schwer, aber nicht unlösbar wäre AZ Alkmaar. Der LASK hat’s mit dem 2:0 im Februar in der Europa League gezeigt. Beim Liga-Abbruch auf Platz zwei in den Niederlanden. Und typisch holländisch: jung mit Offensivpower. Der Marktwert von 118 Millionen Euro unterstreicht das Potenzial und die Qualität. Acht Teamspieler, darunter die Jungstars Calvin Stengs und Myron Boadu. England-Rückkehrer Jordy Clasie sorgt für die Routine. Ein echtes Kaliber.

Der Undankbare:
PAOK Saloniki klingt in Erinnerungen an Rapids Skandal-Duelle 2012 nach einem Horror-Los. Aber Fans sind diesmal verboten. Der griechische Vize ist dennoch undankbar, sehr erfahren (u. a. mit den portugiesischen Altstars Varela und Vierinha), hat gleich 22 Legionäre im Kader.

Türkisches Fragezeichen
Ein Fragezeichen gibt’s noch: Sollte die Sperre von Trabzonspor vor dem CAS aufgehoben werden,wären die Türken statt PAOK in der grün-weißen Verlosung dabei.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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