06.07.2020 13:30 |

Nach Unwetter

Katastrophenfonds rechnet mit 600.000 Euro Schaden

Murenabgänge und Überflutungen haben vergangenen Freitag heftige Unwetter im Gasteinertal und im Pinzgau verursacht. In Bad Hofgastein mussten 16 Häuser evakuiert werden. Der Katastrophenfonds des Landes legte nun eine erste Bilanz vor.

„Im Gasteinertal rechnen wir mit 300.000 Euro an Schäden, die auf den Fonds zukommen werden, im Pinzgau sind es ebenso 300.000. Derzeit werden die Wildbachsperren geräumt, um für kommende Ereignisse gerüstet zu sein und“, betont Landesrat Josef Schwaiger.

50 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 20 Minuten fielen im Gasteinertal in der Nacht vom vergangenen Donnerstag auf Freitag vom Himmel. 40 Liter waren es in Fusch an der Glocknerstraße. Das brachte Bäche zum Überlaufen und Hänge setzen sich in Bewegung.

Die Aufräumarbeiten liefen am Wochenende auf Hochtouren. Zehn Bagger waren im Einsatz, um die Bäche wieder zurück in ihre ursprünglichen Betten zu bringen und Geschiebe zu entfernen. Die Notfallmaßnahmen sollten in den kommenden Tagen abgeschlossen sein. Die Aufräumarbeiten dauern noch länger an.

Zwei Wohnhäuser im Pinzgau betroffen
Im Pinzgau wurden bei dem Unwetter vergangene Woche vor allem die Gemeinden Fusch an der Großglocknerstraße, Rauris und Niedernsill getroffen. Schäden gibt es auf landwirtschaftlichen Flächen, in Niedernsill wurden Wildbachsperren gefüllt, zudem wurden zwei Wohnhäuser von den Wassermassen in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt werden 300.000 Euro an für den Katastrophenfonds relevante Schäden erwartet.

 Salzburg-Krone
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