21.04.2020 05:00 |

Arzneimittelforschung

HIV-Therapie: Nur mehr eine Injektion im Monat?

Ein weiterer Fortschritt in der Behandlung des humanen Immundefizienz-Virus, HIV, vermeldet die Queen Mary Universität in London. Nach jahrelanger Forschung wurden nun erstmals Patienten erfolgreich mit einem Zweifachimpfstoff therapiert.

Nur eine Injektion im Monat! Keine Pillen schlucken, nicht täglich an die Krankheit denken müssen und trotzdem anhaltende Virusunterdrückung (keine Erreger mehr im Blut nachweisbar), genau wie bei der Medikamentenbehandlung. Dieses Ergebnis brachte eine Patientenstudie in Großbritannien, an der mehr als 600 Betroffene teilnahmen, wie im New England Journal of Medicine berichtet.

Neun von zehn Testpatienten, die 48 Wochen medizinisch begleitet wurden, zeigten sich sehr zufrieden mit dieser Möglichkeit, allerdings bedeutet es monatliche Arzttermine für Kontrolluntersuchungen einzuhalten. HIV-positive Personen mit gut angepasster Tabletteneinstellung müssen derzeit nur halbjährlich zum Gesundheitscheck. Jetzt wird daran gearbeitet, die Zeiten zwischen den Injektionen auf acht Wochen zu verlängern.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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