Kollegen infiziert

„Mulmiges Gefühl!“ ÖFB-Boss Windtner musste bangen

ÖFB-Boss Leo Windtner kämpft von zu Hause aus um Hilfe für die Klubs und verrät, warum er selbst die letzten Tage bangen musste. Denn seine Amtskollegen aus der Schweiz und Serbien sind mit dem Coronavirus infiziert.

Anstatt auf der Tribüne sein Team beim Testspiel gegen Wales anzufeuern, widmete sich ÖFB-Präsident Leo Windtner gestern seiner 120 Bäume fassenden Hobby-Obstwirtschaft in St. Florian. Wenngleich er sie nicht so genießt wie sonst: „Natürlich empfinde ich Wehmut. Wir haben alle gebrannt auf die Vorbereitungen und die EURO“, sagt er, „aber klarerweise haben die Gesundheit und das Wohl der Gesellschaft Vorrang!“

Mit seinem Team ist der 69-Jährige in Kontakt: „Zuletzt habe ich mit Kapitän Baumgartlinger telefoniert. Er hält sich mit Heimtraining fit. Alle hoffen, dass sich die Situation bald bessert, aber man wird Ostern abwarten müssen.“

Sorgen bereitet dem Fußballboss der Amateurbereich: „Tausende Klubs stehen stark unter Druck“, berichtet Windtner, „bei mir melden sich ehrenamtliche Funktionäre, die in die eigene Tasche greifen, um die Fixkosten des Vereins abdecken zu können. Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.“ Weshalb er Kontakt mit Sportminister Kogler aufgenommen hat: „Wir werden nichts unversucht lassen, um zu helfen“, verspricht Windtner, der von daheim aus arbeitet und selbst bangen musste. Denn seine Amtskollegen aus der Schweiz und Serbien sind mit dem Coronavirus infiziert. „Wir hatten Anfang März beim UEFA-Kongress in Holland zwar keinen direkten Kontakt. Dennoch war es nach Bekanntwerden ein mulmiges Gefühl.“

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Montag, 25. Mai 2020
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