Auch Herzog betroffen

Ruttensteiners Strandlauf nach Israel-Quarantäne

Ab Donnerstagfrüh kann sich Israels Fußballverbands-Sportchef Willi Ruttensteiner wieder frei in seiner Wahlheimat bewegen. Das Ende seiner Quarantäne in Herzliya wird der Oberösterreicher auf besondere Weise feiern: „Das erste, das ich morgen in der Früh mache, ist ein Strandlauf. Ich vermisse die Bewegung sehr“, sagte der 57-Jährige am Mittwochnachmittag.

Ruttensteiner hatte sich nach den Änderungen der Einreisebestimmungen in Israel in Isolation begeben müssen, weil er am 27. Februar von Frankreich nach Tel Aviv geflogen war. Die Zeit alleine in seinem Apartment verging für den Ex-ÖFB-Sportchef nur sehr langsam, dafür aber immerhin ohne Tests und Krankheitssymptome. Bereits am Donnerstag will sich Ruttensteiner wieder voll in die Arbeit stürzen.

Im nationalen Trainingszentrum steht eine Sitzung mit der Technischen Abteilung des Verbandes auf dem Programm, um Details für die Vorbereitung auf das EM-Play-off-Semifinale am 26. März in Glasgow gegen Schottland abzuklären. Dabei gibt es viele offene Fragen, etwa jene nach der Organisation der Anreise auf die britische Insel. Außerdem hat Ruttensteiner die Befürchtung, dass mancher Club seine Teamspieler nicht für die Nationalmannschaft abstellen will.

Zu allem Überfluss sitzt der israelische Teamchef noch immer in Quarantäne - nach derzeitigem Stand darf Andreas Herzog frühestens am 19. März aus seiner Quarantäne. Ruttensteiner hofft, dass die Isolation des ÖFB-Rekordinternationalen zumindest für wenige Tage reduziert werden kann. Treffpunkt der in Israel engagierten Teamspieler ist der 17. März, einen Tag darauf ist das erste Training angesetzt. „Ohne ihn wäre der Trainingsauftakt nicht sehr sinnvoll“, meinte Ruttensteiner.

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