Kein Zug für Gruppe

Zu wenig Plätze: Rad-Kritik an ÖBB

Niederösterreich
02.03.2020 18:00
Die Vorfreude auf ihren mehrtägigen Radausflug nach Vorarlberg im Juni ist für eine zehnköpfige Gruppe aus Amstetten derzeit getrübt: Denn eine Anreise mit dem Zug scheint nicht möglich, weil mehr als sieben Räder in keiner Garnitur mitgenommen werden dürfen. „Das war vor 20 Jahren noch möglich“, ärgern sie sich.

„Mit dem Zug wäre es natürlich am bequemsten“, erzählt Franz Six aus Amstetten. Zusammen mit weiteren neun Pensionisten plant er Ende Juni eine Radtour in Vorarlberg. Doch die geplante Zugfahrt von Amstetten nach Bregenz scheint zu platzen. Die Gruppe findet keinen Zug, in dem sie alle Räder transportieren können. „In einen Zug dürfen fünf Räder, in einen späteren sieben – dafür muss man zweimal umsteigen“, ärgert sich Six. Der Amstettner ergänzt: „Wir haben vor rund 20 Jahren bereits einen ähnlichen Ausflug gemacht, damals konnten wir alle in einem Zug unsere Räder mitnehmen.“ Die Gruppe wird nun wohl mit Autos anreisen. „Das wollten wir eigentlich vermeiden“, so Six.

(Bild: Christof Birbaumer)

ÖBB-Sprecher Christopher Seif bestätigt die begrenzten Plätze in den Railjets: „Für Räder gibt es nur während der Sommermonate eine relevante Nachfrage, die Stellplätze müssten aber ganzjährig auf Kosten des Sitzplatzangebots vorhanden sein.“

Thomas Werth, Kronen Zeitung

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