Wiederbetätigung:

„Objekt 21“-Chef steht wieder vor Gericht

Der mit einem Reichsadler tätowierte Hinterkopf des Angeklagten im aufsehenerregenden Wiederbetätigungsprozess gegen die Mitglieder des Vereins „Objekt 21“ ist noch in Erinnerung. Nun könnte diese Tätowierung dem 35-Jährigen neuerlich zum Verhängnis werden. Er steht am 5. Februar in Ried/I. vor Gericht.

Der rechtsextreme Verein „Objekt 21“, der sich in einem Haus in Desselbrunn eingenistet hatte, sorgte vor einigen Jahren für Schlagzeilen. Die gewaltbereiten Mitglieder pflegten auch gute Kontakte ins Rotlichtmilieu, wo sie als Schutztruppe auftraten. Jürgen W. galt als einer der Anführer, wurde in Wels zu sechs Jahren Haft verurteilt – und im November 2018 aus dem Gefängnis entlassen. Nun muss er sich am 5. Februar neuerlich vor einem Geschworenengericht in Ried/I. verantworten.

Nicht genügend bedeckt
Beim Wiederbetätigungsprozess geht es auch um seinen auffälligen und verbotenen Kopfschmuck, den er, so der Vorwurf, in der Öffentlichkeit nicht genügend bedeckt haben soll. Bereits während seiner Haft in Suben soll er auch Fotos mit NS-Bezug gepostet und Freigänge für Schießübungen genutzt haben.

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Sonntag, 20. September 2020
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