28.12.2019 09:03 |

Mutter stellt klar:

In Pool ertrunkene Briten konnten doch schwimmen

Die drei in einem spanischen Hotelpool ertrunkenen Mitglieder einer britischen Familie konnten nach Angaben der Mutter doch schwimmen. „Ich glaube, dass etwas mit dem Pool nicht stimmte, was das Schwimmen zu diesem Zeitpunkt für sie schwierig machte“, erklärte die Frau in einer von ihrer Londoner Kirche veröffentlichten Facebook-Mitteilung am Freitag. Der 52-jährige britische Pastor, seine neun Jahre alte Tochter und ein 16 Jahre alter Sohn waren zu Weihnachten im Pool einer Ferienanlage in Mijas in der Nähe der Küstenstadt Malaga ertrunken.

„Die Kinder nutzten die Stufen, um in den Pool zu gehen. Sie wurden aber in die Mitte gezogen, die tiefer lag, und riefen um Hilfe, weil sie nicht mehr herauskamen“, erklärte die Mutter. Ihr Mann sei dann ins Wasser gegangen, um ihnen zu helfen. „Wir sind zutiefst schockiert, traurig und haben Mühe, uns mit ihrem Tod abzufinden“, so die Frau.

Zuvor hatten Ermittler unter Berufung auf eine Schwester der beiden toten Kinder erklärt, die drei seien Nichtschwimmer gewesen. Ermittler untersuchten das Filtersystem des Pools, um zu klären, ob das Mädchen möglicherweise von der Reinigungspumpe angesogen worden sein könnte.

Schwimmbecken wieder geöffnet
Das Schwimmbecken wurde am Donnerstag wieder zur Nutzung geöffnet. Der Betreiber Costa World erklärte via Facebook, die Guardia Civil habe dies genehmigt. Die Beamten hätten nichts gefunden, was gegen den Betrieb des Schwimmbeckens und die Sicherheitsvorkehrungen in der Ferienanlage spreche.

 krone.at
krone.at
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).