Lebensrettend

Nur 20 Prozent der Haushalte haben Rauchmelder

„Nur 15 bis 20 Prozent der Haushalte sind durch Rauchmelder geschützt“, weiß Günther Schwabegger von der Brandverhütungsstelle OÖ. Dabei kann diese Technik Leben retten, wie ein Brand in Rüstorf am Freitag gezeigt hat. Eine 49-Jährige konnte ihre Mutter (83) retten, weil sie vom Brandmelder geweckt worden war.

Der technisch betriebene Fernsehsessel der Seniorin in Rüstorf war die Brandquelle des Feuers. Zwei Rauchmelder lösten Alarm aus und weckten die Tochter, die im Erdgeschoß bereits schlief. Sie konnte ihre Mutter noch rechtzeitig aus der Küche im ersten Stock retten. „Man kann definitiv sagen, dass die Brandmelder der bereits gehbehinderten Pensionistin das Leben gerettet haben“, so der Brandsachverständige.

Infokampagne
Doch nicht einmal ein Viertel der heimischen Haushalte verfügt über Rauchmelder, die in Neubauten erst seit 2013 verpflichtend installiert werden müssen. Die Brandverhütungsstelle (BVS) und das Land OÖ starten deshalb im neuen Jahr eine Aufklärungskampagne. Schwabegger: „So ein Gerät ist weder teuer noch kompliziert. Einfache Rauchmelder mit Batterien, die zwei Jahre halten, gibt es in Baumärkten und online um unter 5 Euro.“

Vorsicht mit Kerzen
Ebenfalls vorgeschrieben sind in Oberösterreich Feuerlöscher. Infos, auch über die Wartung, gibt es bei den Feuerwehren. Im Küchenbereich sollte man darüber hinaus noch eine Löschdecke bereithalten, falls es zu einem Fettbrand kommt“, empfiehlt der Experte, der für die Adventzeit auch zu erhöhter Aufmerksamkeit mit Kerzen aufruft. „Man sollte sie nur an sicheren Orten aufstellen, Kerzen und Adventkranz nie unbeobachtet lassen!“

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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