28.11.2019 10:47

Damals, 28. November

Trotz Protest: Wo Weihan in China hingerichtet

In der Sendung „Damals“ nimmt krone.tv Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte unseres Landes und das Archiv der Kronen Zeitung. Was hat die Österreicher bewegt und unser Land geprägt? Die Hinrichtung des chinesischen Geschäftsmanns Wo Weihan am 28. November 2008 in Peking hat eine veritable diplomatische Krise zwischen der Volksrepublik und Österreich zur Folge. Weihan hatte mehrere Jahre in Österreich gelebt, außerdem besitzen seine beiden Töchter die österreichische Staatsbürgerschaft. Im Jänner 2005 war Wo Weihan in China verhaftet worden. Vorgeworfen wurde ihm, Spionage gegen China betrieben und geheime Informationen an Taiwan verkauft zu haben. Vermutlich unter Folter bekannte sich Weihan im Verhör zu den Anschuldigungen, wiederrief das Geständnis aber wenig später wieder. Als das Verfahren gegen ihn anlief, schaltete sich die österreichische Botschaft ein - es bestand Verdacht auf Verletzung menschenrechtlicher Standards.

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