16.11.2019 07:27 |

Zukunft großes Thema

Hamiltons Kampfansage: „Wir machen Toto stolz!“

Die WM-Entscheidungen sind längst zugunsten von Lewis Hamilton und Mercedes gefallen. Klar, dass das Sportliche vor dem morgigen Grand Prix von Brasilien in Interlagos (18.10 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) ein wenig in den Hintergrund rückt. Vielmehr beschäftigt man sich im Fahrerlager des Autódromo José Carlos Pace mit der Zukunft. Hamilton schrieb Teamchef Toto Wolff vor dem Rennen: „Wir werden dich stolz machen!“

„Zur Auswahl stehen Pizzabäcker, Friseur oder Frauenarzt“, meinte ein humorvoller Nico Hülkenberg, nachdem er in São Paulo sein Formel-1-Aus für 2020 bestätigt hatte. „Aber: Frauenarzt wird sich nicht ausgehen, ich war ja leider nur in der Hauptschule.“ Es ist aber kein offizieller Rücktritt. Hülkenberg, der 2010 in Interlagos seine einzige Poleposition herausfuhr: „Ich halte mich fit, werde für den Fall der Fälle bereit sein.“

Apropos 2021. Da bleibt in der Formel 1 kein Stein auf dem anderen. Das neue Reglement mit der 175-Millionen-Budgetobergrenze steht, wurde bislang aber noch von keinem Team unterzeichnet. Red Bulls Teamchef Christian Horner etwa meinte, das Ganze sei noch nicht ausgereift.

Und wie sieht’s mit den Fahrerverträgen aus? Toto Wolff hatte im „Krone“-Interview angekündigt, sich im Dezember mit Hamilton an einen Tisch zu setzen. Der Sechsfach-Champion nahm daraufhin Stellung: „Es ist schwierig, sich schon wieder für einen längeren Zeitraum festzulegen, ich liebe meinen Sport, will weiter Rennen fahren, aber es muss einfach das ganze Paket stimmen“, sagte Hamilton und betonte, dass er seine Zukunft auch ein wenig von der von Teamchef Wolff abhängig machen wolle. „Das Team besteht nicht aus einer Person, aber wenn sich ein Mann wie Toto in einer anderen Position (Nachfolger von Chase Carey als Formel-1-Boss?) sieht, dann muss ich mal abwarten, schauen, wohin er tendiert.“

Motivation ist voll da
Vor Trainingsbeginn schickte Hamilton seinem Teamchef, der erstmals seit 2013 bei einem Grand Prix nicht vor Ort ist, noch eine SMS: „Du hast ein großartiges Team aufgebaut, wir werden dich stolz machen!“ Wolff selbst meinte zu seiner Zukunft, dass er „voller Motivation“ sei, aber natürlich müssten auch „die Rahmenbedingungen für eine Verlängerung passen“.

Richard Köck, Kronen Zeitung

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