13.11.2019 08:00 |

Forderungen an BH

Transitforum will Bremse für Achenseeroute

Das Achental wird in der Wintersaison wieder zu einer Hauptroute für die Touristen aus dem Norden. Das Transitforum Austria-Tirol ortet unzumutbare Zustände für Anrainer und erhebt ein Forderungspaket an die BH Schwaz sowie Grenzen für Skigebiete.

Wie die „Krone“ berichtete, wird eines der Schlupflöcher – die Kasbachstraße in Jenbach – verbreitert. In Richtung Norden (oft starker Anreiseverkehr) existiert zwar ein Ausweichverbot, doch Transitforum-Obmann Fritz Gurgiser sagt: „Wir fordern eine solche Sperre auch hinauf nach Eben.“

Dosierampeln gefordert
Weiters will man an der Grenze zu Bayern ein Dosiersystem (Ampel), die garantiert, dass „die Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs“ in Tirol stets garantiert sei. Radarüberwachungen an der steilen Kasbachstraße (wo Anrainer unter dem vorbeibrausenden Verkehr stöhnen), sind ein weiterer Punkt. Generell sollte das Land die weitere Erhöhung der Liftkapazitäten eindämmen. Bei Achenkirch führte das Transitforum im Sommer 508.200 Schallpegelmessungen durch. Fazit: Überschreitung der offiziellen Grenzen des Landes um 200 Prozent (Tag) und 290 Prozent (Nacht). Angelehnt an WHO-Empfehlungen sind die Überschreitungen noch höher.

Lebensqualität leidet
Gurgiser betont: „Der Großteil der Anrainer-Familien hat sich über viele Jahre und Jahrzehnte ihre Existenz aufgebaut, viel investiert und muss nun in einer unerträglichen Art und Weise erleben, wie ihr Wohnraum, ihr Garten, ihre Terrasse, ihr Balkon etc. an notwendigem Erholungswert verliert.“ Dies sei als „Raub an Gesundheits-, Lebens- und Wirtschaftsqualität“ zu bewerten und abzustellen.

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