31.10.2019 11:38 |

Bis zu 22 Grad

Der Herbst zeigt noch einmal seine milde Seite

Gute Nachrichten für all jene, die die vergangenen Tage als zu kalt empfunden haben: Es wird wieder milder. Dank Südföhn prognostizieren die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik für die kommenden Tage Höchsttemperaturen von 20 Grad und darüber. Die Sonne wird sich dabei allerdings nur sporadisch zeigen.

Am Freitagvormittag trocknen die meisten Nebelfelder rasch ab und die Sonne setzt sich durch, nur im Südosten können Nebel und Hochnebel deutlich hartnäckiger bleiben. Viel Sonnenschein und nur dünne Wolkenschlieren hoch am Himmel werden dann in den meisten Landesteilen erwartet. Allerdings ziehen am Nachmittag in den Westen zunehmend dichtere Wolkenfelder, und in Vorarlberg können ein paar Regentropfen fallen. Der Wind kommt schwach bis mäßig, gebietsweise im Osten sowie im Bergland auch lebhaft aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis plus sieben, die Tageshöchstwerte je nach Nebel und leichter Föhnunterstützung bei sechs bis 16 Grad.

Am Samstag treffen wieder deutlich mildere Luftmassen bei uns im Alpenraum ein. Immer wieder ziehen aber Wolkenfelder durch und folglich scheint die Sonne nicht ganz ungestört. Oft kompakt sind die Wolken im Südwesten des Landes. Im Westen und Nordwesten ist anfangs etwas Regen möglich, bevor sich an der Alpennordseite leichte Föhnwirkung einstellt. Der Wind weht schwach bis mäßig, entlang der föhnigen Alpennordseite sowie im Osten auch lebhaft aus Südost bis Südwest. Die Frühtemperaturen erreichen minus ein bis plus zehn, die Höchstwerte meist acht bis 15 Grad. Mit Föhnunterstützung sind 16 bis 22 Grad möglich.

Südlich des Alpenhauptkamms regnet es am Sonntag aus dichten Wolken verbreitet und im Grenzgebiet zu Italien zum Teil auch intensiv. Chancen auf Sonnenschein gibt es nicht. Nördlich des Alpenhauptkamms sowie im Norden und Osten gibt es hingegen ein Wechselspiel aus Sonnenschein und dichten Wolken, die vereinzelt leichten Regen bringen, meist jedoch nur am Alpennordrand. Der südliche Wind weht im Osten und in den Föhnstrichen lebhaft bis stark, abseits davon meist nur schwach bis mäßig. Die Temperaturen steigen von vier bis 13 Grad tagsüber dann auf elf bis 20 Grad.

Auch der Montag startet mit dichten Wolken, die zunächst auch noch verbreitet Regen bringen. Die Schneefallgrenze liegt um 1800 Meter. Während im Westen bereits am Vormittag der Niederschlag immer öfter Pausen einlegt und die Wolkendecke langsam auflockert, bleiben die Wolken weiter im Osten und Südosten bis weit in den Nachmittag hinein dicht. Hier regnet es außerdem noch bis über Mittag verbreitet. Danach lässt jedoch auch hier der Niederschlag langsam nach. Der Wind kommt aus Südwest bis Nordwest und weht schwach bis mäßig. Alpennordseitig frischt nachmittags Südföhn auf. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen fünf und 13 Grad, bis zum Nachmittag werden neun bis 16 Grad erreicht.

Am Dienstag stauen sich südlich des Alpenhauptkamms dichte Wolken und es regnet verbreitet zum Teil auch kräftig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 2000 und 2500 Metern. Nördlich des Alpenhauptkamms sowie im Norden und Osten gibt es hingegen einen Wechsel aus Sonnenschein und dichteren Wolken. Von ein paar Regentropfen abgesehen bleibt es jedoch trocken. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest, alpennordseitig bläst Südföhn. Von einem bis zehn Grad in der Früh steigen die Temperaturen tagsüber auf neun bis 19 Grad.

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