Graz als Vorbild

FPÖ NÖ fordert Einführung des „Heimwegtelefons“

„Damit unsere Landsleute sicher nach Hause kommen“ spricht sich die FPÖ Niederösterreich dafür aus, das sogenannte Heimwegtelefon landesweit einzuführen. Das System habe sich in Graz bewährt, sagte Landes- und Klubobmann Udo Landbauer am Mittwoch. In Wiener Neustadt wird die „Begleitung“ durch geschulte Gesprächspartner ebenfalls bereits getestet.

Weil die Zahl der Gewaltdelikte in Niederösterreich „im Steigen begriffen“ sei, haben die Freiheitlichen nun eine Sicherheitsinitiative gestartet. „Das Sicherheitsgefühl unserer Landsleute ist infolge der fast schon alltäglichen Meldungen über Messerangriffe, Gewalttaten und Vergewaltigungen zu Recht im Keller“, betonte Landbauer. Die FPÖ wolle, dass die Menschen im Land „nicht nur sicher leben können, sondern sich auch wieder sicher fühlen“.

Das „Heimwegtelefon“ eigne sich als praktikable und rasch umsetzbare Lösung. Damit wird laut dem freiheitlichen Landesparteichef die Möglichkeit geschaffen - vorwiegend an den Wochenenden und vor Feiertagen, etwa in der Zeit von 22 bis 3 Uhr -, sich sicher nach Hause begleiten zu lassen. Beim „Heimwegtelefon“ sitzen am anderen Ende der Leitung geschulte Mitarbeiter, die durch das Gespräch Sicherheit vermitteln. Das schrecke auch potenzielle Täter ab, im Ernstfall könne sofort die Polizei verständigt werden.

Meistens nützen Frauen das Angebot
In Graz habe das im November 2016 eingeführte System hohe Akzeptanz bei den Bürgern, betonte Landbauer. Vorwiegend werde das „Heimwegtelefon“ von Frauen in Anspruch genommen. Vor allem in größeren niederösterreichischen Gemeinden und Städten soll die Finanzierung mit einem Fördermodell des Landes sichergestellt werden. „Jeder Übergriff und jede Tat, die dadurch verhindert werden kann, ist die Schaffung dieses Systems wert“, erklärte Landbauer.

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