29.09.2019 12:44 |

Phishing-Alarm

Vorsicht: Betrüger nutzen Thomas-Cook-Pleite aus!

Als wäre die Pleite des Pauschalreisegiganten Thomas Cook für Kunden des Unternehmens nicht schon ärgerlich genug, machen sich nun auch noch Internetbetrüger den Konkurs der Firma zunutze. Mit betrügerischen Mails, die sie als offizielle Nachricht des Unternehmens tarnen, versuchen sie, an Kreditkarten- und Reisepassdaten frustrierter Urlauber zu kommen.

Davor warnt der gebeutelte Reiseveranstalter über die hauseigene Twitter-Präsenz. Dort heißt es, dass im Zuge einer Phishing-Kampagne als offizielle Nachricht von Thomas Cook getarnte E-Mails mit dem Betreff „Wichtig: Erstattung ihrer Thomas Cook-Reise“ kursieren.

Allerdings habe man zu keiner Zeit solche E-Mails an die Kunden verschickt, vielmehr seien Betrüger am Werk, die versuchen, sich mit den sogenannten Phishing-Mails sensible Daten von frustrierten Reisenden zu ergaunern. Thomas Cook empfiehlt: „Bitte ignorieren Sie diese Mails und löschen diese!“

Pleite betrifft 600.000 Reisende
Thomas Cook, einer der weltgrößten Anbieter für Pauschalreisen, musste wegen ausbleibender Kredite vor wenigen Tagen einen Insolvenzantrag stellen. 600.000 Urlauber und 22.000 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen. Auch die Österreich-Tochter des britischen Traditionskonzerns ist zahlungsunfähig und strebt eine Sanierung an.

Für alle Anfragen zur Rückerstattung des Reisepreises oder zusätzlich vor Ort anfallender Hotel- oder Rückflugkosten stehe der Abwickler AWP P&C S.A. gemäß Pauschalreiseverordnung zur Verfügung, erinnerte die österreichische Gesellschaft. Außerdem unterstütze AWP mit entsprechenden Handlungsanleitungen sowie bei der Organisation von Rückflügen.

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