17.09.2019 19:00 |

Bangen um Standort

Fix: RHI streicht in Trieben 40 Arbeitsplätze

Seit Dienstag ist es traurige Gewissheit: Wie die „Krone“ berichtete, ist ein Stellenabbau beim Feuerfestkonzern RHI Magnesita unumgänglich. 40 Mitarbeiter wurden nun beim AMS-Frühwarnsystem zur Kündigung angemeldet. Die Verträge von 45 Leiharbeitern werden wohl auch nicht mehr verlängert werden.

„Wir werden alles daran setzen, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Trieben möglichst viele Stellen vor Ort oder an anderen österreichischen Standorten zu erhalten“, heißt es aus der Unternehmenszentrale von RHI Magnesita.

Allerdings wurde am Dienstag auch bestätigt, dass schon 40 Mitarbeiter beim AMS zur möglichen Kündigung angemeldet wurden. Ob der Auftragslage ist auch für die aktuell 45 in Trieben beschäftigten Leiharbeiter die Chance auf eine Verlängerung ihres Arbeitsvertrages äußerst gering. Aktuell sind in Trieben insgesamt noch 245 Mitarbeiter (inklusive Leiharbeiter) beschäftigt.

„Wir haben immer gewarnt“
Heftige Kritik in Richtung Konzernspitze kommt von der KPÖ: „Wir haben vor dieser Entwicklung immer gewarnt, offenbar ist man aber auf die Hinhaltetaktik des Unternehmens hineingefallen. Unser traditionsreiches Werk darf nicht aus Profitgier geschlossen werden“, sagt Gemeinderat Michael Jansenberger. Bei RHI Magnesita dementiert man eine endgültige Schließung in Trieben vehement.

Marcus Stoimaier
Marcus Stoimaier
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