14.09.2019 15:29 |

Rekord-Regenfälle

Heftige Unwetter fordern in Spanien sechs Tote

Bei schweren Unwettern mit Rekord-Regenfällen sind an der spanischen Mittelmeerküste seit Mittwochabend mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Leiche des sechsten Opfers, eines 41 Jahre alten Mannes, sei am Samstag in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Orihuela in der ostspanischen Provinz Alicante gefunden worden, teilten die Behörden mit. Ein Video (siehe oben) zeigt Überschwemmungen in der Stadt Murcia.

Einsatzkräfte des Militärs und der Polizei hätten im überschwemmten Gebiet auch das Motorrad geborgen, mit dem der Mann unterwegs gewesen sei. Ministerpräsident Pedro Sanchez sprach auf Twitter der Familie des sechsten Opfers sein Beileid aus. Kurz vor einem Besuch der Unwetter-Regionen erklärte er sich am Samstag zudem mit allen Betroffenen solidarisch. Der Sozialist versicherte, man werde „alle Mittel und alle Hilfe einsetzen, um der Bevölkerung beizustehen und die Normalität wiederherzustellen“.

Schlimmste Unwetter seit 1917
Am heftigsten betroffen von den Unwettern waren die Provinzen Murcia, Alicante und Valencia im Osten sowie die andalusischen Provinzen Almeria, Malaga und Granada im Südosten des Landes. Dort mussten bis Samstag insgesamt 3500 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Nach Angaben von Meteorologen erlebten einige Orte der Region die schlimmsten Unwetter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen anno 1917.

Flughäfen zeitweilig geschlossen
An einigen Orten fielen mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Flüsse traten über die Ufer. Wegen der sintflutartigen Regenfälle gab es unzählige Überschwemmungen und auch Erdrutsche. Die Flughäfen in Almeria und Murcia wurden zeitweilig geschlossen, viele Landstraßen waren am Samstag noch gesperrt. Auch einige Zugverbindungen fielen aus.

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