01.09.2019 16:56 |

Bürgermeister Preuner

RK-Parkplatz in die Garage? „Dafür fehlt das Geld“

In der Diskussion um eine mögliche Auflösung des Rot-Kreuz-Parkplatzes, wie es sich der Vizebürgermeister wünscht, meldet sich nun der Stadtchef zu Wort. Um die Einnahmen des Roten Kreuzes auszugleichen, fehle schlichtweg das Geld.

Die Vision einer Altstadt-Oase: Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) möchte den Rot-Kreuz-Parkplatz am Franz-Josef-Kai in einen zentralen Ort der Naherholung verwandeln (die „Krone“ berichtete). Der asphaltierte Platz soll schattigen Grünflächen weichen, die einen Zugang zum Salzachufer ermöglichen. Die Autos würden stattdessen in der erweiterten Mönchsberggarage Platz finden. Grüne und FPÖ sind begeistert.

Die Herausforderung: Derzeit verdient das Rote Kreuz als Betreiber des Parkplatzes rund 600.000 Euro. Auingers Vorschlag: Einen anderen Parkplatz für die Rettungsorganisation finden oder eine Subvention aus den Mehr-Einnahmen der Mönchsberggarage.

Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) stellt die Idee nicht infrage, verweist aber auf budgetäre Schwierigkeiten: „Das ist finanziell einfach nicht vorstellbar. Die Parkgaragengesellschaft ist bestimmt die nächsten 15 Jahre damit beschäftigt, mit den Einnahmen die Garagenerweiterung abzubezahlen. Da bleibt nichts übrig.“

Auch Einnahmen aus anderen Parkplätzen fließen in den Ausbau. „Am Ende des Tages wird das der Steuerzahler schultern müssen.“

Der Stadtchef möchte den Parkplatz behalten und in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investieren. „Derzeit fehlen finanziellen Spielräume“, so Preuner.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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