„Spiel des Lebens“

Der LASK kämpft um satte 15,25 Millionen Euro!

Obwohl man wie gegen Basel Außenseiter ist: Für die LASK-Akteure ist das Quali-Play-Off zur Champions League gegen Brügge das „Spiel des Lebens“, für den Klub das größte Spiel in seiner Geschichte! Das Hinspiel steigt heute (21 Uhr, live im sportkrone.at-Ticker) in Linz. Der LASK kämpft dabei um 15,25 Millionen!

„Wir sind echte Mentalitätsmonster“, hatte Assistkönig Peter Michorl nach dem Sensationsaufstieg des LASK mit dem Gesamtscore von 5:2 über den großen Favoriten namens Basel letzte Woche gesagt.

Womit mit dem belgischen Vizemeister Brügge heute aber als letzte Hürde vor der Champions-League-Gruppenphase ein noch viel größerer Favorit in Linz ist. „Sie sind in puncto Ballsicherheit und Speed über Basel zu stellen, werden uns fallweise unter Druck setzen“, sagt LASK-Trainer Valérien Ismaël: „Trotzdem spielen wir auf Sieg!“ Was typisch für die Linzer Mentalitätsmonster ist, denen ja Ex-Trainer Oliver Glasner eingeimpft hatte, immer gleich zu spielen.

„Ziehen das Ding durch“
„Egal, wo, gegen wen und wie die Situation ist - wir ziehen das seit eineinhalb Jahren durch, lassen uns durch nichts aus der Ruhe bringen“, verrät Routinier James Holland, wie man Basel gleich zweimal überrascht hatte: Beim Auswärts-2:1, weil man ebenso offensiv wie daheim begonnen hatte. Und beim Heim-3:1, weil man „nach dem 1:1 nicht auf Halten spielte, sondern dank zwei frischen Offensivkräften weiter auf Offensive setzte“, wie Ismaël betont. „Unser Erfolgsgeheimnis ist auch der Charakter der Spieler und damit, wie diese Mannschaft zusammengestellt wurde“, findet Dominik Frieser vor den auch von Kapitän Gernot Trauner als „Spiele des Lebens“ titulierten 180 oder 210 Minuten gegen Brügge.

„Bleiben bescheiden“
„Gegen den wir natürlich Außenseiter sind. Deshalb bleiben wir bescheiden“, sagt Holland vor jenen beiden Spielen, nach denen der derzeit über ein 13,5-Millionen-Budget verfügende LASK eine stolze 15,25-Millionen-Prämie für den Einzug in die Champions League winkt. Trauner dazu: „Wie das ganze Rundherum müssen wir aber auch das ausblenden!“

G. Leblhuber/M. Neißl, Kronen Zeitung

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