15.08.2019 14:19 |

Fronten verhärtet

Hongkong-Leiberl auf Amazon erzürnen Chinesen

Im Zusammenhang mit der Hongkong-Krise zieht auch Amazon Unmut in China auf sich. Der Online-Handelsriese aus den USA vertreibt T-Shirts, die um Unterstützung für die Protestbewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone werben. Darauf finden sich Slogans wie „Sofortige Freiheit für die Demokratie in Hongkong“ oder „Hongkong ist nicht China“.

Die Boulevardzeitung „Global Times“, die vom Parteiorgan der regierenden Kommunistischen Partei herausgegeben wird, berichtete über die Amazon-Werbeaktion am Donnerstag. In Internetforen reagierten zahlreiche Nutzer empört und warfen Amazon einen unsensiblen Umgang mit den Menschen in China vor.

Ein Nutzer des heimischen Kurznachrichtendienstes Weibo schrieb: „Amazon hat China schon verlassen, oder? Wir müssen diesem Unternehmen eine Lektion erteilen.“ Der Konzern hatte im Juli seinen Einkaufsservice in der Volksrepublik geschlossen, liefert aber weiterhin ausländische Waren in das Land. Zuletzt waren bereits ausländische Modemarken wie Versace, Calvin Klein und andere in China wegen T-Shirts, auf denen Hongkong als eigener Staat bezeichnet wird, in die Kritik geraten.

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