04.08.2019 12:54 |

Auch Experten rätseln

Wer hat einen so großen Appetit auf Muscheln?

Da hatte wohl jemand einen Bärenhunger. Doch welcher tierische Zeitgenosse hier seine gute Kinderstube und Tischmanieren unter Beweis gestellt hat, gibt derzeit in der Wiener Lobau Rätsel auf. Die Überbleibsel zahlreicher Muscheln wurden unter Wasser an ein und derselben Stelle im Groß-Enzersdorfer Arm gefunden. Vermutungen zur tierischen Identität gibt es viele - doch passen will das jeweilige Fressverhalten der möglichen Kandidaten nicht wirklich - oder sie sind in der Lobau eigentlich gar nicht beheimatet.

Auf der Facebook-Seite Lobauinfo wird nach wie vor eifrig gerätselt. So wurden tierkundige User um Mithilfe gebeten, „welches Tier denn da im Groß-Enzersdorfer Arm all diese Muscheln knackt und sie dann unter Wasser - immer an der gleichen Stelle - verspeist“, heißt es auf der Facebook-Seite.

„Fressen alle nicht unter Wasser“
Tipps und mögliche Lösungen, welcher hungrige Unbekannte hier die Reste seiner Mahlzeiten hinterließ, gibt es viele - Bisamratte, Biber oder aber auch Krähe waren nur drei von zahlreichen Überlegungen. „Nur, die fressen alle nicht unter Wasser, denn sie müssen ja auch noch atmen dabei“, ist in den Facebook-Posting weiters zu lesen.

Ein weiterer Verdacht: Doch ein Fischotter? Doch dieser ist in der Lobau - wie auch der Seeadler und Kormoran - leider ausgestorben. Wie auch einst der Biber, der aber mittlerweile wieder angesiedelt werden konnte. Ebenso wurde auch eine Wasserschildkröte als möglicher tierischer Gourmand vermutet, doch diese lässt beim Thema Fressen normalerweise derart gute Manieren vermissen, „verspeist ihre Beute gleich an Ort und Stelle und würde dafür nicht immer an diesen einen Ort zurückschwimmen“. Und weiter: „Leider, wir wissen es einfach nicht, welches Tier hier tätig ist.“

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