Forensisches Zentrum

Justizwache fordert nun Ablöse von Anstaltsleiter

Die Kritik am forensischen Zentrum in Asten hält an. „Der Zentralausschuss der Justizwache hat einstimmig die Forderung nach der Abberufung des interimistischen Anstaltsleiters beschlossen“, sagt FP-Klubobmann Herwig Mahr. Er will mit seinen Initiativen die Wohnbevölkerung rund um die Justizanstalt schützen.

Mahr hat bereits eine Anfrage zum forensischen Zentrum in Asten an den zuständigen Minister, Clemens Jabloner, gestellt, eine Antwort steht noch aus. Durch die Ablöseforderung des Zentralausschusses der Justizwache sieht er sich bestätigt.Dessen Vorsitzender Martin Schöpf sprach gegenüber der „Krone“ von Asten als „tickender Bombe“. Festgemacht hat Schöpf seine Kritik an der Anstaltsleitung und am Personalmangel. Nun fordert sein Gremium die Ablöse des interimistischen Leiters Martin Kitzberger. Mahr: „Der Sicherheit wurde ein zu geringer Stellenwert eingeräumt. Die hohe Zahl an Übergriffen zeigt, dass die ohnehin niedrigen Personalressourcen nicht optimal und schon gar nicht im Sinne des Eigenschutzes der Mitarbeiter eingesetzt werden.“ Zuletzt berichteten Insider von Kinderpornos und einem Missbrauchsfall in der Sonderjustizanstalt.

Sicherheit der Bevölkerung
Und der Politiker sorgt sich auch um die Sicherheit der Anrainer in Asten.„Die Verunsicherung in der Bevölkerung steigt. Auch das muss sich ändern.“ Der Ball liege beim Justizminister. Zum forensischen Zentrum gibt es auch eine parlamentarische Anfrage der FP.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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